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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Sprache  in  ilen  Botanischen  Werken  der  Japaner.

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Kin-do  tokoro-dokoro  jama-tani-ni  ari.  San-get-ni  nuje-wo
ösu,  sonofa  ku-ma-ni  ni-te  nagaku  owokiku  koma-ke-ari,  riö-rioni
  ai-ö.  Kuki  keta-naru-ni-site  takasa  si-go-siaku.
Die  Pflanze  findet  sieh  in  den  nahen  Gegenden  hier  und  dort  in
den  Gebirgsthälern.  Sie  treibt  die  Sprosse  im  dritten  oder  vierten
Monate  des  Jahres.  Die  Blätter  haben  Ähnlichkeit  mit  denjenigen  des
ko-ma  (des  Hanfsamens),  sie  sind  lang,  gross,  mit  kleinen  Haaren
versehen  und  stehen  zwei  und  zwei  vereint.  Der  Stengel  ist  viereckig.
Die  Höhe  der  Pflanze  beträgt  vier  bis  fünf  Fuss.

Roku-sitsi-get-ni  sei-f'eki-iro-no  fana-wo  ßralcu,  fatsi-get-ni
mi-wo  musubu,  viatu  murasaki  fanu-no  mono  ki-nuru  fana-no
mono-ari.
Im  sechsten  oder  siebenten  Monate  des  Jahres  entfaltet  sie
Blüthen  von  hellblauer  und  lasurblauer  Farbe.  Im  achten  Monate  des
Jahres  trägt  sie  Früchte.  Es  gibt  auch  eine  Art  mit  purpurnen
Blüthen  und  eine  Art  mit  gelben  Blüthen.

XXII.  Die  Pflanze  3  ^  f  san-zi-ko.
Der  chinesische  Name  san-thse-ku  bedeutet:  die  wohlwollende
Muhme  des  Berges.  Der  gewöhnliche  japanische  Name  ist  -j-  z?  y
ama-na  (wörtlich:  „das  süsse  Gemüse“,  in  enc.  jap.  durch  convallnria
  polygonatum  wiedergegeben).

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