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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Sprache  in  den  botanischen  Werken  der  Japaner.

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Ähnlichkeit  mit  denen  des  set-da-kadzura  (der  Flachs  des  Schneeschuhes, ­
  in  der  Wörterschrift:  das  Steinblut).  Im  dritten  Monate  des
Jahres  entfaltet  es  blasspurpurne  Blüthen.  Die  Wurzel  ist  ähnlich  wie
bei  dem  suzu-sai-ko  (dem  Glöckchen  -sai-ko),  nur  etwas  länger.  Es
gibt  auch  eine  Art  mit  rothen  Blüthen.  Bei  einer  anderen  Art  mit
grossen  Blättern  haben  diese  Ähnlichkeit  mit  den  Blättern  des  tsuke
(bmeus  virens  enc.  jap  .  in  der  Wörterschrift:  die  gelbe  Weide).

XIV,  Die  Pflanze  a  ^  kwa-ku-kio.
Der  chinesische  Name  hoa-khu-khiü  bedeutet:  die  bittere
blumige  Cichorie.  Die  japanischen  Namen  sind  >7  ^  ^  asagiku

  „das  Chrysanthemum  des  Morgens“  und  -fj-  ^  kikudzisa
  „die  Chrisanthemum-Cichorie“.

Fito-no  ije-fatake-ni  koto-konomi-no  mono  oiooku  uju.  Naje
fuju-wo  fete  nagakii  ösu,  takasa  si-go-siaku.  Kaki  usulcu  jawarakani-site
  fai-watari-siiru  gotoku.
Es  wird  in  den  Hausgärten  der  Menschen  von  Leuten,  welche
sich  mit  den  Geschäften  befassen,  häufig  gepflanzt.  Die  Sprosse
wächst,  nachdem  sie  den  Winter  überdauert,  lang  hervor.  Die  Höhe
beträgt  vier  bis  fünf  Fuss.  Der  Stengel,  dünn  und  biegsam,  bat  das
Aussehen,  als  ob  er  auf  dem  Boden  umherkröche.
            
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