Die Erklärung einer alten chinesischen Semiotik.
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gewöhnliche Gemüthsstimmung, welche nichts zu bedeuten hat.
Wenn er, so oft er sprechen will, früher das Haupt bewegt, so setzt
der Schmerz dem Hervorsenden der Stimme eine Grenze, und der
Kranke bewegt das Haupt, um die Langsamkeit anzudeuten. Erfasst
er mit den Händen den Bauch, so besteht ein innerlicher Schmerz.
Erfasst er das Haupt, so ist das Haupt schmerzhaft. An jedem
Orte, den er erfasst, ist gewiss Schmerz vorhanden.
Dass zur Zeit, wo man den Puls fühlt, der Kranke dreimal
spricht und dreimal innehält, hat die Bedeutung: er will sprechen
und spricht nicht, er spricht nicht und will sprechen. Dies wiederholt
sich dreimal.
Ist ein Hinderniss der Sprache und vermag er nicht zu sprechen,
so ist dies die Krankheit des Windes (der Schlagfluss). Wenn er
ohne ein Hinderniss der Sprache und die Krankheit des Windes dreimal
spricht und dreimal innehält, so hat dies das Aussehen einer verstellten
Krankheit.
Sollte er beim Befühlen des Pulses schlingen und ausspucken,
oder sollte er beim Befühlen des Pulses blasen und gähnen, so ist
dies kein Zeichen von Krankheit. Denn beim Schlingen und Ausspucken
ist die innerliche Luft im richtigen Verhältniss, beim Blasen
und Gähnen sind die Urstofte der Finsterniss und des Lichtes im
richtigen Verhältniss.
Wenn man diese zwei Umstände hervorhebt und dadurch die
Wahrheit und Falschheit der Gemüthsstimmung beobachtet und
unterscheidet, so kann auch das andere offen gelegt werden. Der
Zweck ist nämlich, zu bewirken, dass der Kranke seinen Betrug nicht
verwerlhen kann und dass der Arzt nicht dahin komme, von ihm
betrogen zu werden und ihn unnützer Weise zu behandeln.
Schwarze Farbe ohne Schmerz, hier ist Gelbsucht, durch Ausschweifung
entstanden, und Verletzung der Nieren. Ist keine Gelbsucht,
so ist Anhäufung des Blutes. Entsteht Nasenbluten oder geht
das Blut nach unten ab, so wird die Farbe später gelb. Das Angesicht
ist undeutlich gelb und schwarz, Streifen umgeben die Winkel des
Mundes, es ist das Aussehen des Hungers und der Zehrsucht.
Erkundigt man sich, so ist gewiss eine Versperrung der Kehle.