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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

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P  f  i  /  m  a  i  e  r

Die  Pflanze  findet  sich  häufig  in  Jama-siro  an  stehenden  Gewässern ­
  sowie  auf  verschiedenen  Ebenen,  Feldern,  an  Flüssen  und
Sümpfen  zur  Seite  der  Wege.  Sie  spriesst  im  zweiten  Monate  des
Jahres.  Die  Höhe  beträgt  gegen  zwei  Fuss.  Stengel  und  Blätter  haben
Ähnlichkeit  mit  denen  des  tö-dai-gusa  (wörtlich  :  die  Leuchterpflanze,
in  der  enc.  jap.  euphorbiu  coralloides).  Sie  sind  inwendig  hohl  und
enthalten  einen  weissen  Saft.  Wenn  man  sie  mit  dem  dai-geki
(wörtlich:  „die  grosse  Lanze“,  auch  fama-fito-gusa  genannt)  vergleicht, ­
  so  ist  ihre  Farbe  schwach  dunkelgrün.

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nasi,  mi  kasanaru-mono-wo  ku-to  su.  Issiu  fanu-ja-kan-zid-lo  iümono-ari,
  Icuki-fa  kotonarazu-to  ije-domo  ne-no  kntatsi  owoki-ni
^ntonar\
Die  Haut  ihrer  Wurzel  ist  auswendig  hellroth,  inwendig  weiss
und  bringt  in  Reihen  hängende  Knollen  hervor.  Die  doppelte  Frucht
wird  für  schön  gehalten.  Es  gibt  eine  Art,  welche  faua-ju-kan-zui
(das  kan-zui  des  Blumenhauses)  genannt  wird.  Deren  Stengel  und
Blätter  sind  zwar  nicht  verschieden,  aber  die  Gestalt  der  Wurzel
zeigt  einen  bedeutenden  Unterschied.

VIII.  Die  Pflanze  ^  ^  ^  f  kin-Imu  -kua.
_  .SV'-Ein
  Synonymum  dieses  Namens  ist  T  T  iz''  zen ~
tei-kun  (in  der  enc.  jap.  hemerocallis  lilium,  jedoch  als  fraglich
hingestellt).
            
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