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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

I

51(5

P  f  i  /.  m  a  i  e  r

I.  Die  Pflanze  |j'|^  t  Fi-ren.
Der  chinesische  Name  Fei-lien  bezeichnet  den  Gott  des  Windes.
In  Ned.  taal  durch  acantliium  wiedergegeben,  in  Enc.  jap.  für  eine
Art  scabiosa  gehalten.  DasSynonymumist  ^  s  y  sosoki,  dem  in  der
Wörterschrift  |p|  'O  o  ro-ro  (das  sickernde  Schilfrohr)  zu
Grunde  liegt.
Der  gewöhnliche  japanische  Name  ist  ^  rL  -3  j  ~  f
woni-no  maju-faki  (der  Besen  der  Augenbrauen  des  Dämons).

Kin-dö  tokoro-dokoro  ta-no-ni  Icore-wo  ari,  fa  totsi-na-ni
ni-te  jaja  kowaku,  fa  kire-komi  owoku  fa-no  sita  kuki-ni  tsuku,
kawa  ari,  okiru-koto  ja-no  fane-ni  ni-tari.
Die  Pflanze  findet  sich  in  den  nahen  Gegenden,  an  verschiedenen ­
  Orten  auf  Ackern  und  unbebauten  Feldern.  Die  Blätter
gleichen  denjenigen  des  totsi-na  und  sind  ziemlich  stark.  Sie  sind
mit  vielen  Einschnitten  versehen,  und  der  untere  Theil  der  Blätter
sehliesst  sich  an  den  Stengel.  Sie  besitzen  eine  Haut  und  erheben
sich  gleich  den  Flügeln  der  Pfeile.

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