P f i z m a i e r
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welche in den Biegungen, die Formen der höheren Schriftsprache
verschmähend, hin und wieder mit der Sprache des gemeinen Lebens
übereinstimmt. Einige neu scheinende und technische Ausdrucke
mögen am besten aus den unten folgenden Proben kennen gelernt
werden. Es genüge hier, beispielsweise an das öfters gebrauchte
ojobi „und“, furi-zane „Melonenkern“ (für „Blumenblatt“)
zu erinnern.
In der vorliegenden Abhandlung hat der Verfasser ungefähr den
vierten Tlieil eines in Japan im sechzehnten Jahre des in den Zeitraum
Fö-reki fallenden sechzigtheiligen Kreises (im Jahre 1759
erschienenen Werkes
„Classen von Blumen“, welches in acht Heften die Abbildungen und
Beschreibungen von Pflanzen und Bäumen enthält, ausgearbeitet. Um
einen deutlichen Begriff von der in den botanischen Werken üblichen
Sprache zu gehen, wurde in den ersten drei Nummern der japanische
Text genau so wie er in dem Buche ist, vorangestellt. Da jedoch die
Setzung vieler chinesischen Zeichen den Druck unverhältnissmassig
verzögert hätte, wurde in den übrigen Nummern die Wörterschrift
in Sylbenschrift umgewandelt, was, dem oben Gesagten zufolge, mit
der Anfertigung einer japanischen Übersetzung beinahe gleichbedeutend.
Zu der in dem Buche angewendeten Sylbenschrift Kata-ka-na
gehören zwei bisher unbekannte Zeichen, welche an den Stellen, wo
sie Vorkommen, belassen wurden. Dieselben sind •'j koto, welches
die Abkürzung des chinesischen jjg. koto, und y site, welches die
Abkürzung des chinesischen jpq site, und von y me, einer sonst in
der Sylbenschrift gebrauchten Variante des y me, der Form nach
nicht verschieden ist. Ausserdem linden sich in dem Buche die diakritischen
Doppelpuncte des Kata-ka-na sehr häufig ausgelassen,
was in den ersten Nummern der gelieferten Proben nachgeahmt
wurde.
Eine Eigenthümlichkeit ist es ferner, dass sowohl in dem Index
als in den Überschriften sämmtliche Pflanzen mit ihren, in Japan
gewiss nicht allgemein bekannten, chinesischen Namen angeführt und
unserer Zeitrechnung)
Kua-je,