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Dr. P f i z m a i e r
ist das Hervorkommende der Speiciiel, und die Krankheit ist in der
Milz entstanden. Geschieht das Eindringen in die Lungen, so ist das
Hervorkommende die Flüssigkeit der Nase, und die Krankheit ist in
den Lungen entstanden.
Die Weise hinsichtlich der Stärke und Schwäche der Stimme,
der Regelmässigkeit und Unregelmässigkeit der Farben werde zugleich
vorangestellt.
Die gewöhnliche Erscheinung hei den hundert Krankheiten ist
am Tage Beruhigung, am Morgen Empfindlichkeit, am Abend Zunahme,
in der Nacht die grösste Heftigkeit. Es ist Richtiges und
Unrichtiges, Vorschreiten und Zurückgehen. Zur Zeit des Eintrittes
der Flutli ist das feine Geislige schätzbar. Hat es nicht abgenommen,
so ist Vollheit. Ist es erschöpft und schwach, so ist Leere und
Gebundensein.
(Erklärung.) Dies ist die Weise der Beobachtung, wie durch
Fragen zu erfahren, ob das feine Geistige vollkommen oder geschwunden,
ob Vollbeit oder Leere vorhanden.
Was bei Krankheiten die Empfindlichkeit am Morgen betrifft, so
ist am Morgen die Luft des Menschen erst im Entstehen, die abwehrende
Luft setzt sich erst in Bewegung. Deswegen ist Empfindlichkeit
vorhanden.
Was die Beruhigung am Tage betrifft, so ist am Mittag die Luft
des Menschen ausgewachsen. Ist sie ausgewachsen, so überwindet
sie das Unrechte, deswegen ist Beruhigung.
Was die Zunahme am Abend betrifft, so beginnt am Abend die
Luft des Menschen abzunehmen, die Luft des Unrechten beginnt zu
wachsen, deswegen ist Zunahme.
Was die grösste Heftigkeit in der Nacht betrifft, so tritt um
Mitternacht die Luft des Menschen in die Eingeweide, die Luft des
Unrechten verbleibt allein in dem Leibe. Deswegen ist die grösste
Heftigkeit.
Dies sind die gewöhnlichen Erscheinungen der Abnahme und
des Wachsens, des Richtigen und des Unrichtigen, des Vorschreitens
und des Zurückgehens bei den hundert Krankheiten.
Bei Krankheiten, welche zur Zeit des Eintrittes der Flutli
befallen, ist auf das feine Geistige viel zu halten. Wenn die Krank-