Die Erklärung* einer allen chinesischen Semiotik.
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(Erklärung.) Dies ist die Weise, nach der Stimme und den
Tönen bei Krankheiten Hitze und Kälte, Tollheit und Leere, Leben
und Tod zu beobachten.
In dem Tschung-tsang-kmg (dem Buche der Aufbewahrung im
Inneren) wird gesagt: Die Erspähung von vielem Reden bei dem
Urstoffe des Lichtes ist Hilze. Die Erspähung von Lautlosigkeit bei
dem Urstoffe der Finsterniss ist Kälte. Die Worte kräftig und scharf
entsenden, ist Vollheit. Die Worte leicht und undeutlich entsenden,
ist Leere.
Wenn der Ton der Worte undeutlich und schwach, so dass sie
nicht aus der Kehle hervorkommen können, wenn man reden will,
aber nicht im Stande ist, die Worte hervorzubringen, so ist dies die
entrissene Luft.
Sind leere Worte, unzusammenhängendes Reden, wobei das
Nahestehende und das Fernstehende nicht unterschieden wird, so ist
das Bewusstsein entschwunden. Dies alles ist der Erspähung des
Todes vorgesetzt.
Ist der Verlust des Lautes und der Stimme bedeutend, so ist
innerliche Hitze, äusserliche Kälte. Währt Brennen und Schmerz
lange, so sind Anstrengung und Sprachlosigkeit hieran Schuld. Bei
dem Winde der Sprachlosigkeit, wo die Sprache fehlt, mag die
Behandlung stattfinden, es ist bei dem Lebenslose schwer. Ist die
Stimme durch Singen verloren gegangen, erfolgt die Heilung auch
ohne Behandlung.
(Erklärung.) Dies erläutert, wie beobachtet wird, dass bei dem
Verluste der Stimme die Krankheiten nicht die nämlichen sind.
Ist der Verlust des Lautes und der Stimme beträchtlich, so wird
das innerliche Feuer durch das äusserliche Feuer in den Lungen
zurückgehalten und eingeschlossen. Ist er nicht beträchtlich, sind
zugleich Brennen und Schmerz vorhanden, die sich durch viele Tage
liinziehen, so wird dies durch die Anstrengungen und die Sprachlosigkeit
herbeigeführt.
Wenn ein kleines Kind Anfälle von Schlagfluss hat und nicht
spricht, wenn ein erwachsener Mensch von Schlage getroffen wird
und nicht spricht, so nennt man beides: den Wind der Spracldosig-