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Pfeiffer
das gepicht bei alten recht halten sollen.
Zu dem ersten öffnet si, das die aidt schwören geschworen
haben, das si alle die recht und gesezt, als si bei dem Wangen
gewesen sind, das si das gericht behalten sollen und mein trau will
si dabei lassen bleiben.“
c) S. 81: „Nun folgen die recht, so diss gericht Ritten hat, als
vor zum theils am hundert zween und fünfzigsten platt bei dem
gericht Mölten vermerkt worden ist, und mehr jezt folgen laut zu
ehehaft thädigung ist (so).“
6. Nauders (imVintschgau), Landsprach undEhaft, vom J. 1436.
Bestätigt durch K. Ferdinand, Innsbruck, 13. März 1831.
8 Seiten in 4°.
7. Passeier (das Thal), Rechte und Gewohnheiten.
Bestätigt durch Herzog Albrecht, Innsbruck, 1396.
8 Seiten in 4°.
8. Schlanders (im Etschkreis), Landsprach.
„Hienach seint vermerkt die recht alte gewonhait und gesatzt
der lantsprach des gerichts Schlanders und der pruggen recht zu
Schanzen und Naturns auch ander eeliaft und gerechtigkait des
vermelten gerichts, als das mit alten gewonhaiten herkomen und
jetz in dem vergangen neunzigisten jar durch den edlen und vesten
Hansen Hendl derzeit richter zu Schlanders und bropst zu Evers
und ander erber gerichtsleut aus den dreien gedingsteten Lätsch,
Schlanders und Las an offner lantsprach darzue henent und erwelt
fürgenommen und erfunden haben, als die mit namen die nachgeschriben
seint.“
9 Seiten in 4°.
Nach einer andern, im Texte abweichenden Handschrift und nur
theilweise abgedruckt in Grimm’s Weisthümern 3, 738. Vollständig ist
dieser Text, aus der Originalhandschrift, Papier, auf dem Innsbrucker
Archiv mitgetheilt von Jos. Rapp als Anhang Nr. XVII. in seiner
Abhandlung „Über das vaterländische Statutenwesen“: s. Beiträge
zur Geschichte, Statistik etc. von Tirol und Vorarlberg, 3. Band, Innsbruck
1827. S. 139—141.
9. Schöna (Bezirk Meran in Etschkreis), Saltnerei, Dorfrecht
und Ehaft, vom J. 1809.
„Anno millesimo quingentesimo nono an sand Joannes des
gotztaufers endhaubtung tage in gegenwurtigkait Jorgen Tausen