Die Erklärung einer alten chinesischen Semiotik.
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Luft der Bewegung. Es verdreht die Seimen und die Rippen schmerzen.
Die Arten des Windes verursachen Aufregung und Schwindel.
Bei der Krankheit des Bauchgrimmens ist das Ohr betäubt, das Auge
blickt unstät wie im Schrecken, wenn man festgenommen werden soll.
(Erklärung.) Die hier unten stehenden fünf Abschnitte erläutern
die Weise der Beobachtung in Bezug auf die Übereinstimmung der
Farben und Krankheiten, auf die Krankheiten der ursprünglichen
Eingeweide, das Leere und das Volle.
Der Zorn ist die Willensäusserung der Leber. Bei ihrer Erkrankung
ist man daher zum Zorne geneigt. Grün ist die Farbe der
Leber. Bei ihrer Erkrankung soll daher die Farbe des Angesichts
grün sein.
Die Abtheilung und der Rang der Leber befindet sich zur Linken.
Bei ihrer Erkrankung ist daher an den linken Rippen die Luft der
Bewegung und die Rippen schmerzen. Die Leber ist den Sehnen vorgesetzt.
Wenn sie erkrankt ist, verdreht es daher die Sehnen.
Aufregung ist Bewegung und Ziehen. Schwindel ist Dunkelheit,
Schwärze und Mangel an Klarheit. Die Leber ist dem Winde vorgesetzt.
Bei ihrer Erkrankung ist daher Aufregung und Schwindel.
Bauchgrimmen ist der Leber vorgesetzt, deswegen ist die Krankheit
das Bauchgrimmen. Die Leber steht zu der Galle in dem Verhältnisse
des Auswendigen und des Inwendigen, deshalb ist bei ihrer Erkrangung
das Ohr betäubt.
Dies sind die Krankheiten, wenn die Leber voll ist. Wenn die
Leber leer ist, so blickt das Auge unstät und es sieht nichts, weil
die Leber ihre Öffnung in dem Auge erschliesst. Ist die Leber leer,
so ist die Galle dünn, deswegen entsteht zu Zeiten ein Schrecken,
als ob man von einem Menschen festgenommen werden sollte.
Bei dem Herzen ist Roth und Geneigtheit zur Freude. Die Zunge
ist blassroth, der Mund trocken. Über dem Nabel ist die Luft der
Bewegung. Herz und Brust sind schmerzhaft erregt. Es entstehen
Vergesslichkeit, Schrecken, Herzklopfen, Furchtsamkeit und Unruhe.
Bei Vollheit sind Wahnsinn und Umdunklung. Bei Leere sind Traurigkeit
und Kummer.
(Erklärung.) Freude ist die Willensäusserung des Herzens.
Bei seiner Erkrankung ist man daher zur Freude geneigt. Roth ist