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Pfeiffer
10. Hüttenstein (St. Gilgen), Landrecht und Ehafttaiding,
Papier, IS. Jalirli., 51 Blätter in 4°, zum Theil auf einer älteren Vorlage
von 1611 beruhend.
11. Kessendorf, Freiung, Papier, 17. Jalirli. in 4°, Bl. 62—92.
12. Köstendorf.Landrecht,Papier, 17.Jalirli.in4°,Bl. 12-—16.
Kessendorf und Köstendorf sind eins, jenes ist die ältere Namensform
(ahd. Chessinsdorf, s. Juvavia S. 350).
13. Lengberg (jetzt nach Kärnten gehörig), Landgeding vom
J. 1673, Papier, 18. Jalirli., 14 Blätter in 8°.
14. Lofer und Unken, Landrecht und Ehafttaiding, Papier,
vom J. 1529, 69 Blätter in 4«.
15. Lungau, Landrecht, Papier, v. ,1. 1673, 14 Blätter in Fol.;
eine zweite fast gleichlautendeAbschrift, Papier, 17. Jalirli.,Bl. 2 l a —27“.
16. St. Michael (zu Mosheim im Lungau), Freiung, Papier,
vom J. 1758, 5 Blätter in Fol.
17. Mittersill (s. oben S. 6 f.).
18. Nonberg (in Salzburg), Stiftrecht, in zwei Handschriften:
«) Pergament vom J. 1405, in Fol. S. 50—-52; Z>) Papier, vom
J. 1451. S. 108—110.
19. Raschenberg (= Oberteisendorf, jetzt bairisch, s. oben
S. 8 f.).
20. Rauris, Land- und Ehafttaiding, Papier, vom J. 1565,
45 Blätter in Fol.
21. St. Johann s. Werfen.
22. St. Veit s. Werfen.
23. Taxenbach, Eliaft- oder Landtaiding, Papier, 18. Jalirli.,
23 Blätter in Fol.
24. Wartenfels (zu Thalgau gehörig), Ehaftrecht, Papier,
vom J. 1673, 21 Blätter in Fol.
25. Werfen, Eliaft- oder Landtaiding, Papier, 17. Jalirli., in Fol.
Bl. 20“ — 43“. Dasselbe umfasst die fünf Gerichtsstäbe im Pongau,
nämlich: Bischofshofen, Grossari, St. Johann, St. Veit und Werfen.
Die Dingstätte war zu Bischofshofen. Dies Weisthum ist von allen
salzburgischen Taidingen das einzige, welches bis jetzt im Drucke
veröffentlicht und bekannt geworden ist; es steht nach einer Abschrift
des Hofraths und Prof. Job. Ant. v. Schallliammer in C. Friedr.
Walch's Vermischten Beiträgen zu dem deutschen Rechte. 11. Th 1.
Jena 1772. S. 149 — 182. Der Anfang lautet: