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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Reisebericht  über  die  Forschungen  nach  Weisthümern  etc.

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Xaeh  dieser  Papierhandschritt,  von  der  die  Pergamenthandsclirift
blos  ein  Auszug  zu  sein  bekennt,  ward  das  ganze  Archiv  durchsucht;
vergeblich.  Erst  später,  nachdem  die  Abschrift  bereits  genommen  war,
kam  sie,  in  Begleitung  einer  zweiten  fast  buchstäblichen  Copie,  zum
Vorschein,  aber  nicht  in  der  Centralregistratur,  sondern  im  Besitz  des
Herrn  Hauptmanns  Riedl,  der  beide  Vorjahren  glücklich  der  Papierstampfe ­
  entrissen  hatte.
Dadurch  wurde  eine  theilweise  neue  Abschrift  nöthig.
Der  Inhalt  der  beiden  Handschriften,  die  der  Besitzer  in  zuvorkommendster ­
  Weise  der  Commission  zur  Verfügung  stellte,  ist  folgender ­
  und  zwar  nach  A.
A.  Papier,  49  beschriebene  Blätter  in  gr.  Fol.  Bl.  l b :  „1494.
Das  urbar  bat  Wolfgang  Pawrnfeint  mir  Veiten  Hanspekh  eingeantwurt
  an  eritag  nach  sand  Jörgen  tag  Anno  etc.  94.  Dahei  sein
gewesen  die  edlen  Primus  Stuelfelder,  Peter  Renn,  Verweser  der
hrobstei  zu  Zell,  Ruprecht  Stuelfelder  und  ander  erber  leit,  Hans
Pair,  die  zeit  richter  zu  Friesach,  Zehentner,  Küsser,  Ilarlauder
und  Genter,  all  vier  urbarleut  in  dem  kellnambt  Mittersil.  Und  hat
mir  nichts  im  kellnhof  noch  zu  veld  lassen  ains  kreitzers  wert,  ich
hab  im  es  alles  bezallen  müssen.“
Bl.  2 a :  „Vermerkt  di  urbargiieter  und  gült  in  dem  kellnamt  zu
Mittersill.“
Bl.  21“:  „Wie  man  zu  dem  kellnampt  zu  M.  ainen  chornhof
berichten  sol.“
Bl.  22“:  „Item  czol  zu  Mittersil“.
Bl.  30 b :  „Slachrecht“.
Bl.  31“:  „Gerichtshabern  von  den  güetern  so  zum  turn  gen
Velben  gehörnt“.
Bl.  31 b :  „Landtgejaid.  Hofgejaid“.
Bl.  33 a :  „Von  den  pachbietern  etc.  in  Häbach“.
Bl.  33 b :  „Von  des  vischen  wegen“  etc.
Bl.  33°  —  3ö c :
„Vermerkt  die  Öffnung  der  fr  ei  sä  zz  stift  und  derselben ­
  recht,  die  järlich  in  der  freisäzz  stift  zu  melden  sint
unsers  genädigen  berrn  von  Salzburg  und  seiner  genaden  gotshaus
aigen  leut.
Item  von  erst  ist  zu  fragen,  ob  es  nun  an  weil  und  an  zeit  sei,
das  man  der  freisäzz  stift  nach  altem  herkomen  gehalten  müg“  u.  s.  w.
Silzb.  d.  phil.-hist.  CI.  LI.  Bd.  II.  Hfl.  2t
            
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