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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Reisebericht  über  die  Forschungen  nach  Weisthümern  etc.

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1.  Stiftrecht  der  Widern  zu  Abtenau.  Cista  LXVIII,  1.
Urbarium  der  Pfarrkirche  Abtenau  vom  J.  1570.  Papier,  Fol.,
Bl.  32 a —35 a .
Titel:
„Libel  des  stiftrechts  der  widm  im  markt  Abbtenau,  so  geschriben
  anno  1309  und  verneurt  worden  1370.
Zu  vermerken  des  pfarrers  und  seiner  widm  gerechtigkait  die
järlicben  in  seiner  stift  mit  recht  und  urtl  gesprochen  und  gehalten
worden  bei  der  peen  wie  hernach  geschriben  stet  und  von  alter
herkumen  ist“.
2.  Stift  re  cht  von  Hallern.  Cista  LXYII,  11.  Papier,  13.
Jahrh.,  in  gr.  Fol.  Bl.  33—36.  Die  Handschrift  enthält  mehrere
Urbarien  des  Amtes  Weissenbach  (Hallein).  1.  vom  J.  1434.  —  2.
vom  J.  1445.  Auf  letzteres  folgt  das  AVeisthum.
Anfang:
„Item  von  erst  fragt  man  in  der  stift  zu  dem  Halln  ob  es  an  jar
an  weil  oder  an  der  zeit  sei“  etc.
Beide  Stücke  hat  Referent  vollständig  abgeschrieben.
3.  Landtaiding  von  AYiudisch-.Hatrei,  ehmals  salzburgisches
Pfleggericht,  nun,  seit  der  Säcularisation  (1803),  zu  Tirol  gehörig.
Papierhandschrift,  17.  Jahrh.  in  4°.,  erst  kürzlich  erworben,
daher  noch  ohne  Nummer.
Titel:
Bl.  1“.  „Meins  gnedigsten  herrn  von  Salzburg  etc.  landtaidung
des  lantgerichts  und  herligkait  zu  Windisch-Mattrei.“
Bl.  2“:  „Allererst  anfänklich  soll  richter  melden  ee  und  er  den
stab  in  die  baut  nimbt  wie  hernach  steet.“
AVegen  Mangel  an  Zeit  nur  zum  Theil  abgeschrieben.  Die  Handschrift ­
  steht  der  Commission  jeder  Zeit  zur  Verfügung.

Das  Statthalterei-Archiv  oder  die  „Centralregistratur“,  wie
dasselbe  genannt  wird,  ist  kaum  mehr  ein  Schatten  dessen,  was  sie
einst,  noch  im  Anfang  dieses  Jahrhunderts,  muss  gewesen  sein.
Sämmtliche  Urkunden  sind  daraus  verschwunden  und  zum  Theil  in
            
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