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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

Deswegen  hüte  man  sich  vor  ihnen.  Kleine  Kinder  sollten  sich  ganz
besonders  vor  ihnen  hüten.

Gerste,  lange  Zeit  gegessen,  erzeugt  bei  dem  Menschen  Krätze.
(Gesammelte  Erklärungen.)  Li-wen  sagt:  Gerste  dringt  in  das
Herz.  Wenn  man  sie  lange  Zeit  verzehrt,  so  ist  die  Luit  des  Herzens
vollkommen,  und  im  Inneren  entsteht  Hitze.  Das  Buch  des  Inneren
sagt:  Die  Arten  der  Krätze  und  des  Kopfgrindes  gehören  zu  dem
Feuer  und  zu  dem  Herzen.  Aus  diesem  Grunde  entsteht  Krätze.

Weissen  Roggen  und  Reis  darf  man  nicht  zugleich  mit  Grütze
und  Honig  essen.  Man  darf  sie  auch  nicht  mit  Malven  essen.
(Erklärung.)  Roggen  und  Reis  enthalten  viele  Hitze.  Wenn  man
sie  in  Menge  isst,  so  geräth  das  Herz  in  Erregung.  Grütze  und  Honig
sind  von  Geschmack  süss.  Wenn  man  sie  in  Menge  isst,  so  wird  das
Innere  voll.  In  der  „Wiederherstellung  von  den  Speisen“  wird
gesagt:  Wenn  man  Roggen  und  Reis  zugleich  mit  Malven  verzehrt,
so  erzeugt  dies  Krankheiten.  —  Die  Dinge  stehen  vermöge  ihrer
Natur  zu  einander  in  einem  solchen  Gegensätze.

Wenn  man  fremdländische  Malven')  und  Weizenmehl  in  Menge
verzehrt,  fällt  das  Haupthaar  des  Menschen  aus.
(Bemerkung).  Wie  dies  zugeht,  ist  nicht  zu  erklären.

0

Die  Pflanze

Kiao,

auch  „die  Malve  des  Landes  Scho“

Landes  King“  genannt.

und  „die  Malve  des
            
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