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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

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P  fi  z  ra  a  i  er

Fester  Zucker,  zwei  bis  drei  Spalten.
Das  obige  Mittel  wende  man  täglich  zweimal  an,  und  es  werden
drei  bis  fünf  den  Eidechsen  ähnliche  Gegenstände  durch  Erbrechen
ausgeworfen  werden,  worauf  Heilung  erfolgt.
(Auseinandersetzung  über  das  Mittel.)  Die  Petersilie  wächst
zwischen  Teichen  und  Sümpfen.  Der  Krokodildrache')  verwandelt
sich  zwar,  aber  mankann  hinsichtlich  seines  Samens  nichts  ergründen.
Was  an  diese  Orte  gelangen  kann,  sind  höchstens  Eidechsen  und
grosse  Schlangen,  welche  zur  Zeit  des  Überganges  von  dem  Frühling
zu  dem  Sommer  ihren  Samen  daselbst  zurücklassen.  Auch  kann  die
Sache  besonders  durch  den  Umstand  berichtigt  werden,  dass  Schlangen
gern  Petersilie  verzehren.

In  den  „geheimen  Bedeutungen  der  äusseren  Terrasse“  wird
gesagt:  Die  Brut  des  Krokodildrachen  wächst  auf  der  Petersilie.  Wenn
man  diese  aus  Irrthum  verzehrt  und  sie  in  den  Bauch  kommt,  so  verwandelt ­
  sie  sich  in  junge  Drachen.  Wenn  man  Grütze,  festen  Beis,
Aprikosenkerne,  Milch  und  klebrigen  Reis  zu  einem  Brei  kocht  und
dies  verzehrt,  so  werden  durch  das  Erbrechen  junge  Drachen  ausgeleert. ­
  Hierdurch  findet  die  Sache  ihre  volle  Bestätigung.
Tsch'hang  gebraucht  bei  der  Behandlung  „festen  Zucker“.  Man
hat  den  Pen-thsao  nachgesehen  und  daselbst  keinen  „festen  Zucker“
gefunden.  Es  soll  ohne  Zweifel  „fester  Reis“  und  „Grütze“  2 )  heissen.
Diese  beiden  Gegenstände  sind  von  Geschmack  süss.  Das  Süsse  besitzt ­
  die  Eigenschaft,  die  Gifte  zu  zertheilen.

9  Der  Krokodildrache  (Kiao-lunj)  ist  das  Krokodil  der  Süsswasser.
2 )  In  dem  Texte  {^jxgeng-thang  „fester  Zucker“,  welches  dem  Obigen  zufo,
 o e  keng-thang,  d.  i.  ^  keng-mi  „fester  Reis“  und

i-thang  „Grütze“,  heissen  soll.
            
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