Die Toxicologie der chinesischen Nahrungsmittel.
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(Erklärung). Das Gespenst des grossen Urstoft'es der Finsterniss
heisst Keu-wen (Schilding). Wenn man ihn in den Mund bringt, so
stirbt man. Hung-hö sagt: An den Orten, wo der Schilding wächst,
befinden sich keine anderen Pflanzen. Sein Stengel ist mit Haaren
versehen.
Tsi-ni, acht Tael 1 ).
Das obige Mittel siedet man mit sechs Ganting Wasser, nimmt
davon zwei Ganting warm und theilt sie in zwei Dosen.
In dem Gemüse findet sich Wassertabak 2 ). Die Blätter desselben
sind rund und glänzend, und er ist giftig. Wenn er aus Irrthum gegessen
wird, so erzeugt er bei dem Menschen Wahnsinn, Betäubung
und einen schlagflussähnlichen Zustand. Bisweilen erfolgt auch
Blutbrechen. Das Mittel, mit welchem man den Zustand behandelt,
ist folgendes :
Man gebe einen Absud von Siissholz, und das Gift ist sofort
zertheilt.
In den Jahreszeiten des Frühlings und des Herbstes trägt der
Drache Samen und begibt sich in das Gemüse der Petersilie. Wenn
der Mensch diese zufällig isst, so veranlasst er dadurch den Ausbruch
einer Krankheit. Seine Hände werden dann blau, der Bauch schwillt
und schmerzt auf unerträgliche Weise. Man nennt dies die Krokodilkrankheit.
Das Mitte), mit welchem man sie behandelt, ist:
Dies bezieht Sich wieder auf den Text vor der obigen Erklärung. Über die Pflanze
—I—I- rfr-rir
tl m Tsi-ni wurden durchaus keine näheren Angaben vorgefunden. Dieselbe
heisst in Japan ^ ^ J ^ mi-no fa-gusa. Tsi allein heisst
japanisch 4~ 4" nadzuna (prenanthes japonica).
8 ) Schui-lang-thang der Wassertabak. Die Zeichen
7^
J±3. langthang
sieben
für „Tabak“, der sonst auch „die Rauchpflanze“ genannt wird.
Sitzb. d. phil.-hist. CI. LI. Bd. II. Hft.
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