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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Toxieologie  der  chinesischen  Nahrungsmittel.

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schmerzen.  Bisweilen  erzeugt  es  Wechselfieber  des  Herzens.  Bei
den  Anfällen  des  Wechselfiebers  werden  die  Nägel  an  Händen  und
Füssen  blau,  Finger  und  Zehen  erstarren  und  verschrumpfen.
(Erklärung.)  In  dem  „Verborgenen  des  Weges“  wird  gesagt:
In  den  sechs  Monaten  des  Urstoffes  der  Finsterniss  ist  es  mit  den
zehntausend  Dingen  so  weit  gekommen,  dass  sie  zu  der  Wurzel  zurückkehren, ­
  den  Vollzug  des  Befehles  melden  und  auf  die  Zeit  warten,
wo  sie  wieder  erscheinen  können.  Man  darf  dann  nichts  Kaltes  und
Frostiges  essen.  Rohes  Gemüse  ist  von  Eigenschaft  frostig.  War  es
dem  Reiffrost  ausgesetzt,  so  ist  es  kalt.  Wenn  man  diese  Dinge  verzehrt ­
  ,  so  macht  man  Angriffe  gegen  die  Übereinstimmung  des  Himmels. ­
  Deswegen  kommen  solche  Zeichen  zum  Vorschein.

Im  eilften  und  zwölften  Monate  des  Jahres  esse  man  keinen
wilden  Knoblauch 1 ).  Er  bewirkt,  dass  der  Mensch  häufig  Thränen
vergiesst  und  Speichel  auswirft.
(Erklärung.)  Der  wilde  Knoblauch,  von  Geschmack  scharf  und
flüchtig,  macht  die  Luft  der  Lungen  laufen.  Wenn  man  ihn  verzehrt,
macht  er  den  Menschen  häufig  Thränen  vergiessen  und  Speichel
auswerfen.

In  den  letzten  Monaten  der  vier  Jahreszeiten  esse  man  keine
rohen  Malven.  Sie  bewirken,  dass  bei  dem  Menschen  die  Speisen
und  Getränke  nicht  verdaut  werden  und  erzeugen  hundert  Krankheiten. ­
  Es  geht  nicht  au,  dass  man  dann  passende  Heilmittel  verzehrt; ­
  denn  man  kann  keines  von  diesen  brauchen.  Man  muss  sich
sorgfältig  davor  hüten.
(Erklärung.)  Die  Milz  hat  eine  treffliche  Stütze  Jin  den  letzten
Monaten  der  vier  Jahreszeiten.  Rohe  Malven  sind  geschmeidig  und
spitzig,  sie  verletzen  die  Milz.  Wenn  man  sie  verzehrt,  so  werden
Speisen  und  Getränke  nicht  verdaut,  und  man  heisst  hundert  Krankheiten ­
  entstehen.

hiai,  der  wilde  Knoblauch.
            
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