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P f i z m a i e r
Im sechsten und siebenten Monate des Jahres esse man keine
Früchte des Oleasters i). Sie schaden der Luft des Geistes.
(Erklärung.) Die Früchte des Oleasters sind -scharf, hitzig und
machen die Luft umherlaufen. Im sechsten Monate des Jahres ist der
Urstoff des Lichtes vollkommen und breitet sich aus. Im siebenten
Monate des Jahres ist der Urstoff der Finsterniss unbedeutend und
im Begriffe sich zurückzuziehen. Wenn man jenen scharfen und
hitzigen Gegenstand verzehrt, erwächst der Luft des Geistes Schaden.
Im achten und neunten Monate des Jahres esse man keinen
Ingwer. Er schadet dem Geiste des Menschen.
(Erklärung.) Ingwer ist von Eigenschaft hitzig, von Geschmack
scharf und brennend. Im achten und neunten Monate des Jahres ist
der Herbst dem Einsammeln mehr vorgesetzt als dem Scharfen und
Flüchtigen. Deswegen verletzt er den Geist des Menschen. In der
„Überdachung des Dämmerlichtes“ von Tschü-tse wird gesagt: Wenn
man im Herbst Ingwer verzehrt, so verkürtzt dies die Himmelsjahre
des Menschen. Man meint, dass seine scharfe und laufende Luft die
Lungen seitwärts drängt.
Im zehnten Monate des Jahres esse man keinen Pfeffer. Er verletzt
das Herz des Menschen, er verletzt die Adern des Menschen.
(Erklärung.) Pfeffer ist von Eigenschaft hitzig, von Geschmackscharf
und brennend. Im zehnten Monate des Jahres hat sich die Luft
des Urstoffes des Lichtes gänzlich zurückgezogen. Wenn man dann
jenen scharfen und hitzigen Gegenstand verzehrt, so schadet er gewiss
dem Herzen , verletzt die Adern.
Im zehnten Monate des Jahres esse man kein von Reiffrost bedecktes
Gemüse. Das Angesicht des Menschen wird dadurch glanzlos,
das Auge zieht sich zusammen, es entstehen Herzweh und Lenden-Tschü-yü,
elaeagnus crispa. In Khang-hi wird Tscliii-yü erklärt
durch : Pfefferkörner, welche in Ansammlungen wachsen und das Aussehen einer
Kammer erhalten.