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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Toxicologie  der  chinesischen  Nahrungsmittel.

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(Erklärung).  Knoblauch  ist  scharf,  hitzig  und  enthält  Gift.  Er
entzieht  die  Luft  und  verletzt  den  Geist.  Im  dritten  Monate  des  Jahres
ist  der  Urstoff  des  Lichtes  vollkommen.  Deswegen  esse  man  den  Gegenstand ­
  nicht.

Im  vierten  und  achten  Monate  des  Jahres  esse  man  keinen
Coriander.  Er  schadet  dem  Geiste  des  Menschen.
(Erklärung).  Coriander  ist  scharf  und  warm,  er  erschliesst  die
ÖffnungenIm  vierten  Monate  des  Jahres  ist  die  Luft  des  Urstoftes
des  Lichtes  vollkommen.  Im  achten  Monate  des  Jahres  zieht  sich  die
Luft  des  Urstoffes  des  Lichtes  zurück.  Wenn  man  diesen  scharfen
und  flüchtigen  Gegenstand  verzehrt,  schadet  er  gewiss  dem  Geiste.

Im  fünften  Monate  des  Jahres  esse  man  keinen  Knoblauch.  Er
bewirkt,  dass  der  Mensch  Mangel  an  Luft  und  Stärke  hat.
(Erklärung).  Der  Knoblauch,  im  Frühling  gegessen,  ist  wohlriechend. ­
  Im  Sommer  gegessen,  ist  er  übelriechend.  Wenn  man  ihn
in  diesem  Monate  verzehrt,  so  verursacht  er  Mangel  an  Luft  und
Stärke.

Am  fünften  Tage  des  fünften  Monates  des  Jahres  esse  man  nicht
das  geringste  rohe  Gemüse.  Man  heisst  sonst  hundert  Krankheiten
entstehen.
(Erklärung.)  Der  fünfte  Tag  des  fünften  Monates  ist  der  mittlere
Abschnitt  des  Himmels.  Dieser  Tag  ist  der  reine  Urstoff  des  Lichtes.
Der  Mensch  soll  den  Urstoff  des  Lichtes  pflegen,  indem  er  sich  nach
der  Zeit  richtet.  Wenn  er  rohes  Gemüse  verzehrt,  so  macht  er  Angriffe ­
  gegen  das  Gleichmass  des  Himmels.  Deswegen  entstehen
hundert  Krankheiten.

r )  Die  neun  Öffnungen  des  menschlichen  Leibes.  Dieselben  sind  sieben  sichtbare,  M'elche
sich  an  dem  Haupte,  und  zwei  verborgene,  welche  sich  an  dem  Rumpfe  befinden.
            
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