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P f i l m a i e r
(Erklärung.) Die Erklärung des Buches der Scliang sagt: Die
kleinen heissen kiue (Citronen) , die grossen heissen yeu (Pumelo’s).
Beide sind von Geschmack sauer und von Eigenschaft kalt. Wenn
man sie im Übermaasse isst, so wird der Mund zwar erfrischt, aber
die fünf Arten des Geschmacks werden nicht erkannt.
Birnen darf man nicht viele essen. Sie erkälten den Menschen
und bringen im Inneren harte Geschwüre hervor. Wöchnerinnen sollen
sie ebenfalls nicht essen.
(Erklärung.) Birnen sind von Geschmack süss und sauer, von
Eigenschaft kalt. Wenn sie übermässig genossen werden, so bewirken
sie, dass der Mensch im Inneren von Frost beschädigt wird und
dass harte Geschwürre entstehen. Auch Wöchnerinnen sollen sich
vor ihnen hüten.
Kirschen, Pfirsiche und Aprikosen, in Menge genossen, sind
schädlich für die Sehnen und Knochen.
(Erklärung.) Kirschen, Pfirsiche und Aprikosen sind von Geschmack
sauer, von Eigenschaft kalt. Wenn man sie im Übermasse
verzehrt, so beschädigen sie die Sehnen und Knochen. Das Buch des
Inneren sagt: Das Sauere beschädigt die Sehnen, das Kalte beschädigt
vorzugsweise die Nieren. Deswegen ist dies schädlich für die Sehnen
und Knochen.
Granatäpfel darf man nicht viele essen. Sie sind von Nachtheil
für die Lungen des Menschen.
(Erklärung.) Granatapfel sind von Geschmack sauer und zusammenziehend.
Ist etwas sauer und zusammenziehend, so geräth die
Luft in’s Stocken. Die Lungen sind der Luft vorgesetzt. Es ist angemessen,
dass diese beschleunigt werde, aher unangemessen, dass sie
in’s Stocken gcrathe. Geräth sie in's Stocken, so entstehen Beschädigungen.
Deswegen darf man jene Dinge nicht im Übermasse essen.