Die Toxieologie der chinesischen Nahrungsmittel.
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Wenn man Fisch gegessen und hierauf Gift verzehrt hat, so ist
das Mittel, womit man diese zweierlei Leiden behandelt, folgendes:
Man lasse Citronenschalen stark sieden, trinke den Saft, und
das Gift ist zertheilt.
(Auseinandersetzung über das Mittel.) Citronenschalen sind von
Geschmack bitter und scharf, dabei warm. Sie treiben die Luft nach
unten und verkehren mit dem Geist. Deswegen besitzen sie die Eigenschaft,
Gifte zu zertheilen.
Das Mittel gegen die Vergiftung durch den Genuss des Blaslischcs:
Wenn man Absud von Schilfwurzeln einnimmt, ist das Gift sofort
zertheilt.
(Auseinandersetzung über das Mittel.) Der Blasfisch ist der
(jetzt sogenannte) Fisch ho-tun (das Flussferkel). Derselbe ist
schmackhaft, sein Bauch fett und heisst: die Brust Si-schi's (einer
berühmten Schönheit). Dieser Fisch ist kiemenlos, sein Leib ohne
Schuppen. Seine Leber vergiftet das Blut und tödtet den Menschen.
Sein Fett erzeugt Pusteln auf der Zunge und macht den Bauch anschwellen.
Sein Auge bewirkt Blüthen an den Augen. Allein der Saft
der Schilfwurzel besitzt die Eigenschaft, das Gift zu zertheilen.
Einen Krebs, dessen Augen einander zugekehrt, dessen Füsse
gefleckt, dessen Augen rotli sind, darf man nicht essen.
(Erklärung.) Die Augen des Krebses sind von einander weg-.gewendet.
Wenn die Augen einander zugekehrt, die Füsse gefleckt’
die Augen roth sind, ist er giftig. Deswegen hüte man sich und esse
ihn nicht.
Das Mittel, womit man die Vergiftung durch den Genuss von
Krebsen behandelt:
Der Absud des Basilienkrautes i). Man trinke drei Ganting.
*) Thse-sUy das bläuliche Basilicum.