Die Toxicologie der chinesischen Nahrungsmittel.
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Einen Vogel, der von selbst gestorben ist und dessen Schnabel
nicht geschlossen, dessen Flügel nicht angelegt sind, darf man nicht
essen.
(Erklärung.) Die Vögel, die von selbst gestorben sind, haben
gewiss den Schnabel geschlossen, die Flügel an den Leib gelegt.
Wenn sie den Schnabel offnen, die Flügel ausspannen, so ist zu
fürchten, dass sie giftig sind, und sie dürfen nicht gegessen werden.
Wenn das Fleisch und die Leber der Vögel grün sind, so tödtet
ihr Genuss den Menschen.
(Erklärung.) Die Leber, welche grün ist, wurde durch Gift
beschädigt. Wenn man sie verzehrt, so ist dies gewiss für den Menschen
tödlich.
Ein Huhn, welches sechs Flügel und vier Klauen hat, darf man
nicht essen.
(Erklärung.) Was in seiner Gestalt etwas Seltsames und
Ausserordentliches hat, ist giftig. Deswegen darf man es nicht
essen.
Ein schwarzes Huhn mit einem weissen Haupte darf man nicht
essen.
(Erklärung.) Dinge, hei welchen die Farben nicht miteinander
übereinstinunen, sind giftig und dürfen nicht gegessen werden.
Huhn darf nicht mit grossem Knoblauch ') gegessen werden. Es
macht die Luft stocken.
(Erklärung.) Huhn und Knoblauch zugleich gegessen, können
Anlass zu Schlagflüssen geben und den Schleim in Bewegung setzen.
Weil Schlagflüsse entstehen und der Schleim in Bewegung geräth,
deswegen stockt die Luft.
hu-suan bezeichnet eine grosse Knoblauchart.