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P f i z in aier
mit ihnen das Pestgift der Rinder und Pferde. Aprikosenkerne treiben
die Luft herab. Ist die Luft herabgetrieben, so ist aucli das Gift
zertheilt.
Ein anderes Mittel: Es ist gut, die Brühe von gesottenen Schilfwurzeln
zu trinken.
(Auseinandersetzung über das Mittel.) Die Schilfwurzeln sind von
Geschmack süss, von Eigenschaft kalt. Sie zertheilen das Gift sämmtlicher
Fleischgattungen.
Von den Rindern, welche an Seuchen gestorben sind, haben
einige die Augen roth, andere gelb. Man hüte sich sehr, sie zu verzehren.
(Erklärung.) Wenn von den Rindern, welche an Seuchen gestorben
sind, einige die Augen roth, andere gelb haben, ist das Gift
der Seuche sehr stark. Man hüte sich sehr, sie zu essen.
Wenn man Rindfleisch zugleich mit Schweinefleisch isst, so
heisst man gewiss zolllange weisse Würmer entstehen.
(Erklärung.) Wenn man Rindfleisch zugleich mit Schweinefleisch
isst, so werden Milz und Magen feucht und heiss, und dies
kann zolllange weisse Würmer hervorbringen. Man soll sich davor
hüten.
Blaues Rindsgekröse darf man nicht mit Hundefleisch essen.
In den Lungen der Rinder finden sich vom dritten bis zu dem
fünften Monate des Jahres Würmer gleich einem Rossschweife. Man
schneide sie weg und esse sie nicht. Isst man sie, so schadet dies
dem Menschen.
(Erklärung.) Die Gedärme und die Lungen der Rinder bringen
im dritten Monate bis zu-dem fünften Monate des Jahres, zu einer
Zeit, wo Feuchtigkeit und Hitze sich vermengen und Dünste erzeugen,
gewiss diese Würmer hervor. Man hüte sich und esse sie nicht.