Die Toxicologie der chinesischen Nahrungsmittel.
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(Erklärung.) Die Geschichtschreiber von Han sagen: (Die Allgebieter)
Wen und Tscliing starben, nachdem sie Pferdeleber gegessen.
— Deswegen heisst es hier: Man darf es nicht auf’s Gerathewohl
essen. Es ist nämlich zu fürchten, dass man dadurch vergiftet
werde.
Das Mittel, wenn Pferdeleber >) den Menschen vergiftet hat und
dieser noch nicht stirbt:
Der Kotli der männlichen Ratte zwei bis sieben Körner. Man
zerreibe sie mit Wasser und gebe sie auf passende Weise ein. Man
reiche täglich zwei Dosen.
(Erklärung.) Wenn ein Pferd Rattenkoth verzehrt, so schwillt
ihm der Bauch. Die Ratte kann somit dem Pferde beikommen. Deshalb
zertheilt man durch dieses Mittel die Vergiftung durch Pferdeleber.
Ein anderes Mittel:
Menschenschmutz, in einem Löffel von der Grösse eines Geviertzolles
eingenommen, ist gut.
(Erklärung). Menschenschmutz ist der Schmutz des menschlichen
Hauptes. In einem Löffel von der Grösse eines Geviertzolles
mit Wein eingenommen, verwandelt er sich und wird nach unten
abgeführt. Wenn man sich erbrechen kann, ist es gut.
Das Mittel gegen die Vergiftung mit Pferdefleisch, wenn der
Kranke zu sterben gedenkt:
Duftende eingesalzene Bohnen 2 ), zwei Tael.
Aprikosenkerne, drei Tael.
Die obigen zwei Gegenstände dünste man. Zur Zeit, wo man
sie verzehrt, werden sie heiss in einem Mörser zerstampft und eingegeben.
Man reicht das Mittel täglich zweimal.
(Auseinandersetzung über das Mittel.) Je-hoa-tse sagt: Schwarze
Bohnen sind geeignet, die Luft herabzutreiben, und man behandelt
l) In einer Anmerkung stellt hier: Die Pferdeleber heisst auch das hängende Leuchtfeuer
(hiuen-fung).
a ) „Duftende eingesalzene Bohnen“ (hiang-sclii) scheinen, wie aus dem Folgenden
hervorgeht, schwarze Bohnen zu sein.
Sitzb. d. phil.-hist. CI. LI. Bd. II. Hft.
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