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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Toxicologie  der  chinesischen  Nahrungsmittel.

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Das  Fleisch,  welches  nicht  trocken  ist,  an  dem  Feuer  gehraten
sich  bewegt,  welches  Wasser  zeigt  und  sich  bewegt,  darf  man  nicht
essen.
Wenn  das  Fleisch  der  sechs  Arten  der  Hausthiere  heiss  und
der  Lauf  des  Blutes  nicht  unterbrochen  ist,  darf  man  es  nicht  essen.
Die  fünf  Eingeweide  und  die  Fische,  welche,  wenn  man  sie
auf  den  Boden  wirft,  von  Staub  und  Erde  nicht  verunreinigt  werden,
darf  man  nicht  essen.
(Erklärung.)  Was  in  den  obigen  fünf  Zeilen  erwähnt  wird,  sind
wunderbare  und  ungewöhnliche  Dinge.  Man  darf  sie  daher  nicht
essen.

Das  Fleisch  und  die  Fische,  wenn  die  Hunde  es  nicht  verzehren, ­
  die  Vögel  es  nicht  anpicken,  so  darf  man  es  nicht  essen.
(Erklärung.)  Das  Fleisch,  welches  Vögel  und  vierfüssige  Thiere
nicht  verzehren,  ist  gewiss  giftig,  und  man  darf  es  nicht  essen.

Wenn  in  dem  Fleische  Gegenstände  gleich  rotlien  Puncten  vorhanden ­
  sind,  darf  man  es  nicht  essen.
(Erklärung.)  Die  rotlien  Puncte'  sind  Ansammlungen  von
schlechtem  Blute.  Diese  Farbe  ist  schlecht,  und  man  isst  es  nicht.

Was  für  die  Eltern  und  für  den  eigenen  Leib  gehört,  darf  man
nicht  essen.  Isst  man  es,  so  heisst  man  den  Geist  des  Menschen  in
Unruhe  gerathen.
(Erklärung.)  Dies  ist  das  Herz  eines  menschlichen  Menschen,
eines  die  Eltern  liebenden  Sohnes  i).

Wenn  man  fettes  Fleisch  und  heisse  Brühe  isst,  darf  man  kein
kaltes  Wasser  trinken.

l)  Ungeachtet  dieser  Erklärung  wird  es  nicht  deutlich,  was  die  für  die  Eltern  und  fiir
den  eigenen  Leib  gehörenden  Gegenstände  seien.  Das  Wahrscheinlichste  ist,  dass
hier  Leihpferde  oder  auch  andere  zum  Vergnügen  dienende  Thiere,  wie  Singvögel
u.  dgL,  gemeint  sind.
            
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