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P f i z m a i e r
isst, so herrscht die Leiter immer mehr vor, aber die Milz wird noch
schwächer. Deswegen heisst es: Man kann liier nicht zu Hilfe kommen.
Es wird ferner gesagt: Zur Zeit, wo die Leber vorherrscht, darf
man nicht die Todesluft in die Leber bringen. Dies bat den Sinn der
Worte der Bücher des Inneren: „Man mache keinen Angriff auf das
Gleichmass des Himmels.“ Wenn man das Gleichmass des Himmels
angreift, so verletzt man die Leber. Die Leber ist der Seele vorgesetzt,
und es ist zu fürchten, dass man wieder die Seele verletzt.
Wenn nicht die Zeit des Vorherrscliens ist, so waltet Leere. Waltet
Leere, so verbessert man durch Leber die Leber. Deswegen heisst
es: Dies ist gut. Die übrigen Eingeweide richten sich hiernach.
Überhaupt darf man es hei dem Eingeweide der Leber mit dem
Verzehren nicht leicht nehmen. Bei Thieren, welche von selbst verendet
sind, ist es noch schlimmer.
(Erklärung.) Der Sinn ist: ZurZeit, wo die Thiere getödtet
werden sollen, ist] ihr Herz von Schrecken erfüllt, die Leber erregt.
Wenn man sie (diese Eingeweide) verzehrt, bringt es keinen
Nutzen. Deswegen heisst es: Man darf es mit dem Verzehren nicht
leicht nehmen. Wenn die Thiere von selbst verenden, sind sie gewiss
an Vergiftung gestorben, und sie dürfen wieder nicht gegessen
werden.
In jedem Herzen ist das göttliche Bewusstsein enthalten. Man
esse es nicht; denn es wird dem Menschen in dem künftigen Leben
die entsprechende Vergeltung zu Theil werden.
(Erklärung.) Der Mensch ist von dem Thiere zwar verschieden,
aber das Herz, welches das Leben begehrt und den Tod fürchtet, ist
ein und dasselbe. Nur das Herz ist es, in welchem das göttliche Bewusstsein
enthalten ist. Deswegen wird gesagt: Man esse es nicht.
Das Fleisch und die Leber, welche, wenn sie zu Boden fallen,
anf Staub und Erde nicht haften, darf man nicht essen.
Das Schweinefleisch, welches schwimmt, wenn es in das Wasser
fallt, darf man nicht essen.