Die Toxicologie der chinesischen Nahrungsmittel.
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bei Krankheiten der Leber das Scharfe. Bei dem Herzen handelt es
sich um eine Krankheit (des Grundstoffes) des Feuers. Wenn man
dabei salzige Dinge reicht, so kann das Salzige das Wasser vermehren,
und es ist zu fürchten, dass das Wasser das Feuer bewältige.
Deswegen verbietet man bei Krankheiten des Herzens das Salzige.
Bei der Milz handelt es sich um eine Krankheit (des Grundstoffes) der
Erde. Wenn man dabei saure Dinge reicht, so gehört der Geschmack
des Säuren zur Leber,, und es ist zu fürchten, dass das Holz die
Erde bewältige. Deswegen verbietet man bei Krankheiten der Milz
das Saure. Bei den Lungen handelt es sich um eine Krankheit (des
Grundstoffes) des Metalls. Wenn man dabei bittere Dinge reicht, so
gehört der Geschmack des Bitteren zum Feuer, und es ist zu fürchten,
dass dieses das Metall bewältige. Deswegen verbietet man bei
Krankheiten der Lungen das Bittere. Bei den Nieren handelt es sich
um eine Krankheit (des Grundstoffes) des Wassers. Wenn man dabei
süsse Dinge reicht, so kann das Süsse die Milz verbessern. Die Milz
aber ist der Bewältigung des Wassers vorgesetzt. Deswegen verbietet
man bei Krankheiten der Nieren das Süsse.
Im Frühling isst man keine Leber. Im Sommer isst man kein
Herz. Im Herbst isst man keine Lungen. Im Winter isst man keine
Nieren. In den letzten Monaten der vier Jahreszeiten isst man keine
Milz. Dies wird folgendermassen erklärt: Dass man im Frühling keine
Leber isst, geschieht deswegen, weil (um diese Zeit) die Luft der
Leber vorherrscht, die Luft der Milz darniederliegt. Wenn man
Leber isst, so verbessert man nochmals die Leber und die Luft der
Milz liegt im höchsten Grade darnieder. Man kann hier nicht zu Hilfe
kommen. Auch darf man zu einer Zeit, wo die Leber vorherrscht,
nicht die Todesluft in die Leber bringen; denn es ist zu fürchten
dass man die Seele verletzt. Wenn es die Zeit ist, wo sie nicht vorherrscht,
so ist sie leer, und man verbessert sie durch Leber. — Dies
ist gut. Die übrigen Eingeweide richten sich hiernach.
(Erklärung.) Es wird hier gesagt, dass es Dinge gibt, deren
Genuss in den vier Jahreszeiten zweckmässig ist, andere, deren Genuss
nicht zweckmässig ist. So ist, wenn in dem Frühlinge die Leber
vorherrscht, die Milz schwach. Deshalb ist es dienlich, Milz zu
essen, es ist aber nicht dienlich, Leber zu essen. Wenn man Leber