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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Erklärung  der  Soimennnchfolge  in  Japan.

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Übrigens  wird  dies  so  dargestellt,  als  ob  es  mit  der  Erzählung

von  der  Reinigung  des  Gottes  I-za-nagi  in  Awa-gi-warn  (auf  dem
Felde  des  Raumes  Awa-giJ  nicht  gleichbedeutend  wäre,  es  dürfte
jedoch  dessenungeachtet  dasselbe  sein,  was  in  der  „nachträglichen
Erklärung  der  grossen  Reinigung“  von  Furu-okina  in  seinen  Einzelheiten ­
  ersehen  wurde.

Waka-firu-me-no  mikotn.  Mikoto  to  kakare-tare-ba  totoki

kann  naru-besi.  Kiii-si-ki-to  iii  fumi-ni  ama-terasu  oico-mi-knmino

  iromo-nari-to  aru-wa  jori-dokoro  ari-te-ka  mi-na-no  ni-tarcbn
  osi-ate-ni  ijeru-ka  uke-gatcm.
„Die  Geehrte  Waka-firu-meDa  Mikoto  (Geehrte)  geschrieben
wurde,  muss  dies  eine  angesehene  Gottheit  sein.  In  dem  Ruche  Kiir
si-ki  (dieErzählung  der  alten  Regebenbeiten)  steht:  „Sie  ist  eine  jüngere ­
  Schwester  der  den  Himmel  erleuchtenden  grossen  Gottheit“.  Es
ist  schwer  zu  bestimmen,  ob  dies  begründet  ist,  oder  ob  es  der  Ahnliclikeit
  des  Namens  wegen  ')  auf  Geradewohl  gesagt  wurde.

1)  Die  Gottheit  der  Sonne  führt  in  einer  Urkunde  auch  deu  Namen  Owo-firu-mc-no
mudzi.  Das  hier  erwähnte  Werk  Kiii-ai-ki  ist  übrigens,  wie  aus  der  folgenden
Stelle  gleich  ersichtlich  ist,  von  dem  Ko-si-ki  oder  (so  lautet  die  japauische  Aussprache) ­
  Furu-kolo-bumi  verschieden.
            
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