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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

I

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Dr.  Pf  i  z  m  a  i  e  r

osu-me.  Diese  Göttinn  ist  stark  lind  kühn,  weshalb  inan  ihr  diesen
Namen  gab.  Die  in  dem  gegenwärtigen  Zeitalter  einem  starken  Weibe
beigelegte  Benennung  osusi  ist  hieraus  entsprungen“.  Die  Laute  osu
(sonst  in  der  Bedeutung  „niederdrüeken“  gebräuchlich)  und  uzu  (in
der  für  diesen  Namen  gebrauchten  Sylbenschrift:  „kleine  Glocken“)
gehen  in  einander  über,  und  heutzutage  haben  auch  Ausdrücke  wie
ozoki,  ozo-masi  J )  die  nämliche  Bedeutung.

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Tsi-maki-no  foko,  koko-no  na-ho  gotoku  tsi-ni-te  tsuka-wo
maki-taru  foko-ni-zo  aramu.  Ziu-i-ni-wa  sa-naki  tsuke-taru  fokoto-mo
  ari.
„Die  mit  Riedgras  umwundene  Lanze“  wird,  wie  es  diese  Wörter
ausdrücken,  eine  Lanze  sein,  deren  Schaft  mit  Riedgras  umwunden
ist.  In  dem  Werke:  „das  Auflesen  des  Hinterlassenen“,  kommt  auch
eine  Lanze  vor,  an  welche  der  Gegenstand  sa-naki  (kleine  Glocken)
befestigt  ist.

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*)  Diese  zwei  Wörter  sind,  so  wie  das  obige  osusi,  weder  in  einem  lexicographischen
  noch  in  irgend  einem  anderen  Werke  zu  finden.
            
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