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Wolf
el Senor del eredamiento, o el suo Merino, ö el quel’ mandare; e
peclie otro tanto de eredat, quanto es aquello que es so el arbol,
en que entro el ganado ä pacer“.
Hier ist es klar ausgesprochen, dass diese eigenthümliche Art
von Busse für das Wergeid (omecillo) einzutreten hatte. — „An die
Stelle des Goldes tritt hei manchen Bussen Getreide, dessen goldene
Körner auch sonst dem Golde verglichen werden“. Simrock,
a. a. 0. S. 553.
3. Wenn ein Schuldner zahlungsunfähig geworden war und
ein Gläubiger ihn heim Kleide oder Körper (s. oben, d, 4) ergriffen
hatte und gefangen mit sich führte, während des Fortführens
aber ein anderer Gläubiger sich zwischen die beiden drängte und
den gefangenen Sehuldner an sich reissen konnte, so hatte die Forderung
des letzteren den Vorzug, ja der Schuldner blieb frei, wenn
der letztere dazu einwilligte. Dann aber liess das Gericht einen
Riemen um den Arm des Schuldners befestigen, den er
tragen musste, bis er seine Schuld abgezahlt hatte und das Gericht
selbst ihm den Riemen wieder ahnahm. So lange er ihn trug, konnte
ihn kein anderer Gläubiger belästigen. — S. das in der Hist, de la
legislacion, Tomo IV, p. 300—301, aus dem Fuero de Sobrarbe
(in der Coleccion de Tudela) im Auszug mitgetheilte Gesetz XC.
Der Riemen ist hier wohl das Symbol der Unfreiheit, das
der, trotz seiner Freilassung, seiner Verpflichtung nicht entbundene
Schuldner als Strafe tragen musste.
4. Strafe desjenigen, gegen den Jemand ein Pfandrecht geltend
machte und der keinen Bürgen dafür (fiador de derecho) stellen
konnte, dass er sich dem Rechtsspruch unterwerfen werde.
Fuero de Navarra, Lib. III, Tit. 15, cap. 3.
„Quando un hombre peindra d otro por alguna razon, que
fiador li deve dar, et si non podiere haber fiador, en que manera
deve cumplir“.
„Si nuill home prendare ä otro, el peindrador devel’ demandar
por que peindra, et el mostrando los clamos, devel' dar fianza de
dreito i) de aqueilla villa dont el peindrador es morador, et si dent
Diese etwas dunkle Stelle ist wohl also zu verstehen : Wenn Jemand gegen einen
Anderen ein Pfandrecht geltend macht, so muss er ihm die Gründe dafür angeben;
hat er also seine Forderung nachgewiesen, muss jener einen Rechtsbürgen (fiador