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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

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Wolf

XXV  sed  si  voluerit  ipse  (der  Eigenthümer  des  Hauses) ­
  sua  sponte  rendere  domum  suam,  duo  cristiani,  et  duo  iudei
aprecientur  laborem  illius,  et  si  voluerit  dominus  soli  (der  Eigenthiimer
  des  Grundes  der  in  diesem  Falle  das  Vorkaufsrecht  hatte)
dare  definituni  precium  ,  det  etiam  et  suo  alboroc.  et  si  noluerit
vendat  dominus  laboris  laborem  suum  cui  voluerit“.
Hier  ist  es  der  Weinkauf,  alboroc,  alvoroch,  oder  alboroque,
und  „echar  el  alboroque“,  das  Weinkauf  trinken,  wodurch  der  Kauf
bekräftiget  wurde  (Alboroque  es  robra  que  confirma  la  compra),  der
anfangs  in  natura  gegeben  und  dann  in  eine  bestimmte  Zuschlagssumme, ­
  die  den  Kauf  erst  gültig  machte,  verwandelt  wurde.  In
Navarra  hiess  diese  Bekräftigung:  Aliala  oder  Aliara,  und  bestand
nicht  blos  in  Wein,  sondern  in  einem  Mahle,  das  die  Contrahirenden
gemeinsam  verzehrten  und  das  der  Käufer  bestreiten  musste  ').
Vgl.  Helfferich,  S.  309;  und  über  den  Weinkauf  als  Symbol,
Grimm,  S.  191;  —  Simrock,  Handb.  d.  deutschen  Mythologie,
S.  334;  —  Reyscher,  a.  a.  0.,  S.  43—46.  Dass  der  Weinkauf, ­
  Wein-  oder  Biertrank  an  die  Stelle  des  altgermanischen  Bluttranks ­
  trat,  bat  Phillips  nachgewiesen  (Grundsätze  des  gemeinen
Privatrechts.  3.  A.  Berlin,  1846.  8°.  S.  420  und  306;  —  und  besonders ­
  in  s  e  i  n  e  r  trefflichen  Abhandlung  über  den  L  eit  kauf  in  den
Münchner  gelehrt.  Anzeigen  Bd.  18,  n.  73).
ej  Bei  Bussen  und  Strafe  n.
1.  Busse  für  den  Fall,  wenn  die  von  dem  Verstorbenen  dazu
bevollmächtigten  Verwandten  einen  Platz  für  sein  Grab  gewählt  und
es  bereits  geöffnet  hatten,  dann  aber  die  Leiche  in  einem  anderen
Platze  begruben.

„Aliala,  6  Aliara.  Comida  que  solia  darse  en  celebridad  de  algnn  contrato  de  venta
entre  los  contratantes  y  testigos  que  concurrian:  en  1248  la  aliala  que  se  dieron
Saya  Guillar,  y  Maria  Fortiz,  por  la  venta  de  una  casa  en  Salvatierra,  se  compuso
de  pan,  vino,  carne  de  puerco  y  gallinas  en  abundancia.  El  fuero  de  Tudela  dice,
que  el  comprador  debia  dar  si  la  aliara  de  tres  carnes  ä  eomer  a  los  vendedorcs,
si  fuere  la  venta  de  100  suehlos  arriba,  y  sino  de  cada  maravedi  un  dinero.“
Yanguas,  Diecion.  de  antigiiedades,  Tomo  1.  p.  30.  —  Nach  Zuaznavar  Ensayo
sobre  la  legislacion  de  Navarra,  I,  244  (von  Helfferich,  S.  309,  angeführt;
mir  nicht  zur  Hand)  hiess  in  den  Ostländern  Spaniens  Botilla,  eine  Art  Alcabala
(Verkaufssteuer);  vgl.  auch  Yanguas,  1.  c.  Tomo  II,  p.  62G,  wo  diese  Steuer  auch
unter  dem  Namen:  Botejas  angeführt  wird.
            
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