Ein Beitrag; zur Rechts-Symbolik.
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„Que cosas paede peindrar (pfänden) el fiador que peita por
muerto, et en que caso paede travar del muerto“.
„Fianza que ha ä peitar por home muerto, deven pararlo
del muerto (sic; 1. deve emparar lo del muerto) por la dobla si peitö,
et si non lo ha, puede prender el cuerpo, fuera de casa, ö de
glesia, e teuer el cuerpo peindrado, que no entre de justierra (unter
die Erde) etc.“
Es war nämlich noch im 15. Jahrhundei’t der Gebrauch in
Navarra, die Leiche des Schuldners als Pfand zu nehmen; nur
musste dies ausserhalb des Hauses des Verstorbenen und der Kirche
geschehen. So hat im Jahre 1401 Miguel Arnal de Ruiperis die
Leiche des Luis de Undiano, eines Einwohners von Pamplona, als
Pfand weggenommen, und wollte sie nicht eher begraben lassen,
bevor ihm nicht die Summe von 76 Gulden ausbezahlt würde, die
der Verstorbene ihm schuldete. Als der König diesen Fall erfuhr,
befahl er die Leiche zu begraben; der Gläubiger belangte darauf
den König wegen der Schuld, und dieser Hess die Güter des Verstorbenen
verkaufen, um damit dessen Schuld zu bezahlen. — S. Hist,
de la legislacion Tomo IV, p. 326.
Dieses Pfänden der Leiche des Schuldners scheint mit dem
römischen Rechte zusammenzuhängen, nach welchem der Gläubiger
auch über die Person des Schuldners eine solche Gewalt erlangte,
dass er ihn tödten oder verkaufen konnte.
Vgl. die dafür von Grimm, S. 615, beigebrachten Belegstellen.
6. Zur Bekräftigung des Kaufvertrags.
Fuero de Navarra, Lib. III, Tit. XII, cäp. 8:
„Que calonia ha qui deisa (nicht hält) la compra de qui da
la palma“.
„Si algun home quiere de otro home comprar heredat, ö bestia,
ö otras cosas, et fecho el abenimiento del precio ä voluntad de las
partidas, si sobre esto se dieren palmada el un al otro, por ser
ferme Y asentimiento, si por aventura el vendedor, ö el Comprador
se tornassen de la conveniencia, segun el fuero deve dar aqueill,
qui se repentirä, al otro cinco sueldos por la palmada, et si prisso
seinal (Handaufgeld) deve doldar la seinal“.
Über das Symbol des Handschlags, vgl. Grimm, S. 138; —
und Reyscher, a. a. 0. S. 44—45.
Concilium Legionense (Muiioz, p. 67).