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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

Über  den  phonetischen  Werth  eines  Hieroglyphenzeichens.

89

£  ffta
  gar  niti.k
Der  Himmel  (ist)  über  deinem  Haupte,  die  Erde  unter  deinen  Füssen,

padamu  diimod  gar  tubti.k

die  Neun-Völker  (sind)  vereinigt  unter  deinen  Sandalen.
(=  unterworfen)
In  einer  Inschrift  zu  Theben  ebenfalls  aus  der  Ptolemäerzeit
wird  ^  durch  das  Zeichen  determinirt;  daselbst  heisst  es  vom
Gotte  Munth  1 ):
ba  dumod  mo  zataf
seine  Seele  ist  vereinigt  mit  seinem  Körper.
Diesem  Satze  entspricht  der  Titel  des  Capitels  89  des  Todtenbuclies,
  welcher  also  lautet:
T  *—-£!!■£>  fü*—
ra  na  damy  ba.f  ru  yat.af
Capitel  von  der  Vereinigung  seiner  Seele  mit  seinem  Körper.
Im  Koptischen  entspricht  dem  altägyptischen  dumod,  dumy  der
Ausdruck  toimi,  twm.  conjugere,  claudere,  adhaerere,  convenire.

f
i

t.pa  hur  tup.dk

1 )  Brugsch,  Rec.  de  mon.  pl.  LXI,  4.
            
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