Über den phonetischen Werth eines Hierogdyphenzeichens.
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Amente“ <), und: „ein- und «nusgehen im Amente“ 2). Das
Wandeln gleich den Decanen wird ausdrücklich als Vollmacht der
gerechtfertigten Seelen genannt. So heisst es in einer Inschrift bei
Sharpe vom Verstorbenen 3 ):
<= *- £ uns = rr ^
aq.af par.af mo dwau.t ma yatias.u wo yat nu
erzieht erzieht aus derünter- wie dieDecane am Bauche derNu.t.
ein, aus weit,
Ebenso heisst es vom Verstorbenen in einer Inschrift hei
B r u g s c h 4 ):
£ IZ I%Ä
qaq.nf Rima yabns.u
er wandelt mit den Decanen.
Desgleichen sagt das Todtenbuch von ihm aus 5 ):
par ru
er er- am
scheint
pa.t ma yabas.u gar
Himmel, wie die Decane, obgleich
hur motunnu
qras.t
begraben
sa.qadnu
wandert er
auf (seinem) Wege,
d. i.: ohschon sein Körper im Grabe ruht, wandelt doch seine Seele
ihre Wege. Klarer tritt dieser Sinn zu Tage aus folgenden Worten,
welche der Gott Chuns in der Inschrift des Grabes 6 zu Bab-el-Moluk
an den Abgeschiedenen richtet °):
Al <=> fj;
ta.a ba.k ru pa.t yat.ak ru dwau.t
ich bringe deine Seele in den Himmel, deinen Körper in dieTodtenstadt.
6. Das Zeichen ^ findet sich im Todtenbuche aber auch in der
Bedeutung von: herrschen, gebieten, befehlen; es verhält
*) Sharpe, Egypt. Inser. Ser. II. pl. 90.
2 ) A. a. 0. pl. 97, 11.
3 ) A. a. 0. Ser. I, pl. 74.
4 ) Hec. de mon. pl. LXX, ä.
5 ) Cap. 109, 8.
6 ) Lepsius, Oenkin. III, 2114, a, vgl. auch Ch a m p o 11 i o n, Gramm., pag. 493,
Brugacli, Itec. de men. pl. LXX.
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