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Dr. S. ß einisch
Im Tempel zu Amada sagt Thoth zu Amenophis IV 1 ):
“ w ^ ^ Um!! n II ~
ta.u nab unaJt nab padam.u dum gar tubti.k
Länder alle, Völker alle (und) Bar- sind ge- unter deinen
baren fesselt Sandalen.
Eine andere Bedeutung, welche dem Zeichen ^ zukommt, ist
5. gehen, wandern, welche von den Wandersternen gebraucht
wird, die den gleichen Weg am Himmel zurücklegen. So
heisst es z. B. vom Verstorbenen in der Sarkophaginschrift des Panahum-Asa
in der Wiener Sammlung:
IS Im fl * .
Kusaf.t'a mo-mut-af mo ta an md-yuru mo-mut
er wird be- vor ihm in der Unterwelt, gerecht- vor den
fertigt
V7 Hi
will kommt
sat.u
Todtenrichtern
l- <* i\ w
ma
wie
nun
die
*
* *
sabas.u
Decane
anay.u
lebenden.
a.t ....
grossen, er wandert
Diesem Satze entspricht im Todtenbuche folgende Stelle 2 ):
Kusuf'.tu
er wird bewillkomint
mo-mut. af mo
vor ihm in
ta
der
k:iW
sasnut-su
den Todfenrichtern
a.t md-yuru.f
gros- gerechtsen,
fertigt
mo
an.ti
Unterwelt,
^ in
dwau.t
der Unterwelt
mo
vor
md-yuru.f
gerochlfer-IUMI
yabas.u
die Decane.
ma
In diesem angegebenen Falle entspricht zwar das Zeichen ^
dem Ausdrucke md-yuru, gerechtfertigt werden, beide
Bezeichnungen sind aber in soferne mit einander sinnverwandt, als
nach der religiösen Vorstellung der Ägypter nur den gerechtfertigten
Seelen es gestattet war, am Himmel unter- und aufzugehen,
wie die Decane; das Wandeln gleich den Decanen ist eine Folge des
Actes der Rechtfertigung im Todtengerichte. In den Texten decken
sich daher die Ausdrücke: „gerechtfertigt werden im
l) Lepsius, a. a. O. III. (Jo. d.
*) Cap. 1-7, ä—ü.