Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

Über  den  phonetischen  Werth  eines  Hieroglyphenzeichens.

79

i-A
ar
Ar

n  n
n  ii
XXIV
24

*  1-V^ä

zar

I
Takamsa  rumun  Sunnu
Takompso  bis  Syene.
Dieses  Landgebiet  von  Tachompso  (Ta^op^d))  bis  Syene,  das
Aoidey.ärryjjivog  des  Ptolemäos  J ),  wurde  bereits  von  Ptolemäos  Philometor ­
  I  dem  genannten  Tempel  abgetreten;  in  dieser  letzteren
Schenkungsurkunde  wird  der  Dodekaschoinos  also  bestimmt  2 ):

%
na
von

eee  —■
■  eee©
Takamsa
Tachompso

I  NW-  I
sä
bis

Avwwwv  ©
Sun
Syene

\<=>iA

t
i

ar
Ar

n
11
XII  Kur
12  im

■f©
aßt

nati

na

ar

=  M
ar  XII  amunti
Ar  12  im
Westen,
n  n
1111
XXIV

ar

Osten,  welche  ausmachen  Ar  24.
In  diesem  Beispiele  ist  das  obige  Zeichen  ^  durch  die  Gruppe
_ it  welches  ausmacht  =  zusammen,  Summe  umschrieben. ­

In  dieser  zuletzt  angeführten  Bedeutung  kehrt  das  Zeichen  ^
hei  Summirungen  unzählig  oft  in  den  Texten  vor;  ich  erinnere  des
Beispiels  halber  nur  noch  an  die  Aufzählung  der  Tribute  in  den
Annalen  Thutmosis  III.
4.  In  den  Kriegs-  und  Siegesberichten  der  Pharaonen  wird  das
Zeichen  ^  auch  in  der  Bedeutung  unterwerfen,  unterwürfig
machen  oder  —sein  gebraucht,  welcher  Ausdruck  auf  Länder  und
Völker  angewendet  wird,  die  von  den  Pharaonen  dem  ägyptischen
Beiche  einverleibt,  mit  demselben  vereinigt  wurden.
So  sagt  z.  B.  der  Gott  Ammon  in  der  Inschrift  des  Tempels  in
Redesieh  zum  König  Seti  I 3 ):
M  i  £  rü  w  °  ii—
ta.nanalt  rus  ma  maK.ti  gar  tuKti.k
ich  gebe  dir  den  Süden  wie  den  Norden  unterworfen  unter  deine  Sandalen.

O  Vgl.  auch  H  e  r  o  d  O  t  II,  29.
a )  Brugsch,  Geogr.  Inschi'.  Bd.  I,  Taf.  X,  nr.  3S6,  b.
3 )  Lepsius,  Denkm.  III,  139,  a.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.