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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

Über  den  phonetischen  Werth  eines  Hieroglyphenzeichens.

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Idi  a  1=  t!
saR.uk  sa.nak  ä.t.uk  ana.nak  Ruti.k
deine  Gelenke,  ich  füge  zusammen  deine  Glieder,  ich  bringe  dir  dein  Herz
m  r  £
ta.su  Rur  as.t.af  mo  yat.ak
(und)  lege  es  an  seinen  Ort  in  deinem  Leibe.
Derselbe  Todtengenius  sagt  in  einer  Sarkophaginschrift  des
britischen  Museums  zum  Verstorbenen:  >)
q  .  iw«  I  n  I  i  O  -  -  t
PjÄ  tm
....  nak  saR.uk  nu.nak  ä.tulc  saRaq.na  Ra.uk
ich  vereinige  deine  Gelenke,  ich  verbinde  deine  ich  füge  deine  Körper-Glieder,
  zusammen  theile.
In  gleicher  Weise  redet  der  Todtengenius  Amsath  in  einer
Sarginschrift  des  Berliner  Museums  den  Verstorbenen  an: 2 )
m  «=  —  i.!”  mai.na
  un.na  mo  sa.k  ....  d.a.nak  saR.uk
ich  bin  damit  ich  sei  zu  deiner  Stütze,  ich  vereinige  dir  deine  Gelenke,
gekommen,
saq.a.nak  ä.t.uk  an.a.nak  Ruti.k  ta.na.nas  Rur  as.as
ich  füge  zusammen  deine  ich  bringe  dir  dein  Herz  (und)  lege  es  an  seinen
Glieder,  Ort.
Mit  der  Phonetik  saruq  kommt  das  Zeichen  in  folgender
Stelle  vor:c)

.  .  .  .  nak  saRu.k  saruq.nalc  ä.t.uk

ich  vereinige  dir  deine  Gelenke,  ich  füge  dir  zusammen  deine  Glieder.
Ebenso  findet  man  das  Zeichen  ^  in  Parallelismus  mit  andern
Ausdrücken,  welche  die  Begriffe  verbinden,  umfassen,  einscliliessen
  bezeichnen.  So  sagt  in  der  angeführten  Sarkophaginschrift ­
  des  britischen  Museums  der  Todtengenius  Amsath  mit
Beziehung  auf  den  selig  Abgeschiedenen: 4 )

*)  Sharpe,  1.  c.  pl.  74,  23.
2 )  Lepsius,  Denkin.  III,  276,  b.
3 )  Lepsius,  a.  a.  0.  III,  271.  <1.
4 )  Sharpe,  I.  c.  pl.  76.  B.  9.
            
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