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Siegel
Waidhofen in Niederösterreich,
Wartenfels „ Salzburg,
Wegscheid „ Niederösterreich,
Weinzierl „ „
Welbling-Nieder in „
Werder unterhalb der Donau in Niederösterreich,
Werfen in Salzburg,
Wieting „ Kärnthen,
Wilhelmsburg in Niederösterreich,
Wilhering „ Oberösterreich,
Windhag (zwei) in „
Wolkersdorf-Hohen in Niederösterreich,
Wolmuntsberg „ „
Zell im Zillerthal „ Tirol,
Ziersdorf „ Niederösterreich,
Zistersdorf „ „
Zwettl-Kurzen „ „
In der Vorrede zu seinen Rechtsalterthümern sagt Jakob Grimm:
in allen deutschen Strichen, wo Slaven sitzen, gibt es durchaus
keine (Weisthümer), namentlich nicht in Ober-Sachsen, Meissen,
Brandenburg, Meklenburg, Pommern, Schlesien, Lausitz, Mähren,
Steier, Kärnten. Noch bis zur Stunde ist diese Meinung für die
ausserösterreichischen Länder mit gemischter Bevölkerung nicht
widerlegt durch die Auffindung derartiger Urkunden, während sie für
Böhmen durch Rössler, für Mähren durch Chlumecky als unbegründet
erwiesen wurde. Mit Befriedigung wird man wahrnehmen, dass
unsere Sammlung durch eine Reihe bisher unbekannter Denkmäler
auch für Steiermark, Kärnten und durch das freilich wenig umfangreiche
Stück einer Rügung seihst für Schlesien das Gegentheil
erweist. Bei der eigenthiimlichen weiteren Bedeutung, welche den
Denkmälern in diesen Ländern zukommt, bei der nationalen Bedeutung
für die Deutschen wie Slaven, für die Rechtsscheide und Sprachgrenzen
in früheren Jahrhunderten ist es doppelt zu bedauern, dass
bis jetzt weder die Zahl der im 17. Bande der Archivs aus Mähren
mitgetheilten deutschen und slavischen Thaidinge sich vermehrt hat,
noch der von Rössler veröffentlichten Tschernowitzer Rüge aus Böhmen
andere sich zugesellt haben. Indessen geben wir die Hoffnung
nicht auf. Berichtet doch Rössler in seinem 1847 erschienenen