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K v i c a 1 a
'la[AY)vöv hervorgerufeu ward. Der Genetiv uypwv fiäSpwv bildet das
Attribut des Ismenos „beim Ismenos mit seinen sanftgleitenden
Finthen“. Allerdings findet sich dieser attributive Genetiv, der die
Stelle eines attributiven Adjectivs vertritt, gewöhnlich bei appellativen
Substantiven (vgl. 114 Aevxvjs -yiovog nripuyi arsyxvög und die
von den Erklärern zu dieser Stelle angeführten Beispiele); aber
es lässt sieb doch auch die Verbindung eines solchen Genetivs mit
einem Eigennamen nachweisen. Vgl. Eur. Iph. T. 133 f. yopruv r‘
EuosvSpoJV liaXkä.Eaa Evp&nav.
V. 1156 f.
oüx £a$' otcoXov aravr’ äv dvSpwnov ßiov
out ccivsvaip.’ &v oute [XEp.ipai[xr/v kote.
Die Erörterung, welche Böcldi (S. 210 f.) dieser Stelle gewidmet
hat, kann man weder in negativer noch in positiver Hinsicht
billigen; es ist nämlich sowohl die Widerlegung der von Böckh bekämpften
Erklärung als auch seine eigene Erklärung unrichtig. Gegen
die letzterei) sprechen so gewichtige und sofort in die Augen fallende
Gründe, dass eine Widerlegung derselben unnöthig ist; auch
hat unseres Wissens noch niemand diese Erklärung vollständig aufgenommen.
Nur gegen den negativen Theil von Bückh’s Erörterung
wollen wir Einiges bemerken und dabei zugleich unsere Ansicht entwickeln.
Böckh sagt: „Sollte hier das doppelte oute statt des doppelten
rj stehen, so müsste es einerlei Verneinung mit dem vorhergehenden
ou sein, so dass dieselbe Verneinung nur zur Verstärkung wiederholt
wäre, wie wenn man sagte: non odi ullum, nec bonum nec
malum: allein da zwischen das erste oux und die beiden oute das
relative önoXov getreten, ist dies nicht mehr möglich (!), weil das
1) Sie lautet: „Sräg ßio; ist das bestehende (?) Glück, und hierauf allein bezieht
sich aivsffCHß.’ av, wenn es auch, wie ja dergleichen Hyperbata häufig sind, vor
out’ ecfoeaeui*. 9 av steht; mit Beachtung des kotz aber muss der Satz so gefasst
werden :Es gibt kein irgend wie beschaff enes Leben, was ich nicht,
wenn es noch glücklich steht, preisen, und nicht wieder einmal
als unglücklich tadeln möchte; oder wenn wir die Negationen gegen
einander aufheben: Jedes Leben werde ich mir loben, wenn es gut