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K v i c a I a
nicht lange wird es dauern“ haben müssen, dass somit auch von
Schneidewin-Nauck die Ergänzung egzc/.i postulirt wird, wie sie
Hermann offen postulirte. Kann dieses Postulat zugegeben werden ?
Ich bezweifle, dass man dafür Analogien beibringen könnte.
Das zweite Bedenken betrifft die für podveiv liier angenommene
Bedeutung „klar machen“. Niemals bedeutet pabeiv rt „etwas, was
früher dunkel, rätbselbaft war, klar machen“, nie tpaivszcä p.ot rt
„ich werde über etwas, was ich früher nicht begreifen konnte, aufgeklärt“.
Oai'vstv loyov könnte nur die einzige Bedeutung haben
„eine Äusserung, die früher ungesprochen war, nicht existirte, Vorbringen“;
der Gegensatz von pa'iveiv Xöyov ist „schweigen“, xeO-3-siv
X070V. Vgl. 620 f. aopiq. yöcp ex tou xXsivgv enog Tclpavrat und
die von Schneidewin dazu angeführten Parallelstellen. Dagegen ist es
durchaus unnachweisbar, dass pabeiv löyov auch bedeuten könnte
„eine schon ausgesprochene, aber dunkle Äusserung klar machen“,
welche Bedeutung man hier verlangt.
Die andere Auffassung, der zufolge zptß-r, als Suhject und xmxülj.aza
als Object von panm genommen wird, ist in jeder Hinsicht tadellos.
3>at'veiv xu)xup.aza ist „Klagen zum Vorschein bringen, entstehen
lassen“. Wie nahe paiveiv an noielv zi ylyveaScu, cpabeaScu an
yiyveaSai angrenzt, beweist z. B. Sopli. Tracli. 743 rö 7dp j)«v5ev
zig av dvvear’ av d 7 e v rj r 0 v noieTv;
Es sind nun freilich verschiedene Auffassungen der Worte
pavel Goig ddp-oig xux6p.ar« möglich.
a) Man kann pc/lveiv in der Bedeutung „ertönen lassen“ auffassen
und den Dativ für einen localen halten (— iv aoig öd/zot?). Allerdings
wird gewöhnlich pubjeiv in der Bedeutung „entstehen lassen“ mit
Bezug auf den Gesichtssinn gebraucht, aber nicht eben gar selten
auch mit Beziehung auf das Gehör. So schon bei Horn. Od. S 499
äotor,v patveiv „Gesang ertönen lassen“. Acsch. Eum. 541 aaX
öxepzovov 7vjpup.ee peavezw azpcczü). Demnach wäre es also sehr wohl
möglich, die Stelle so zu erklären: „Denn eine nicht ferne Zukunft
wird in deinem Hause Klagen von Männern und Weibern oder Klagen
um Männer und Weiber (über die Auffassung des Genetivs wird unten
zu sprechen sein) ertönen lassen“.
b) Man kann aber auch mit Beibehaltung derselben Bedeutung
von pcüveiv den Dativ aolg d6[j.'jig als gewöhnlichen Dativ auffassen: