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K v i c a 1 a
gegen ist die Bedeutung näg unwahrscheinlich Audi spricht die
Erzählung des Teiresias nicht zu Gunsten dieser Auffassung, sondern
offenbar gegen dieselbe. Teiresias berichtet das Ereigniss, das sich
bei einem Altar zugetragen hat. Wollte man nun sagen, dass der
Selier wusste, er würde hei den anderen Altären dieselbe Erfahrung
gemacht haben oder dass er von ähnlichen Vorgängen hei anderen
Altären geradezu gehört haben konnte, so ist dies allerdings zuzugehen
, zugleich aber muss man behaupten, dass er dies bereits
früher angedeutet haben würde. So aber, wie Teiresias’ Worte lauten,
wäre diese plötzliche Ausdehnung der bezüglich eines Altars
gewonnenen Überzeugung von der Verunreinigung desselben auf
alle Altäre in hohem Grade auffallend.
Die neueste, von Nauck aufgestellte, Erklärung „Kxvzslsig
zrAr,pstg — ßco/xoi n&vzzg zs^iwg rcl'hpeig“ leidet an einem ähnlichen
Fehler, wie Dindorfs Auffassung. Es ist unmöglich, diese zwei Bedeutungen
in dem Worte nmrsAsig zu vereinigen und zu der Erklärung
„alle Altäre sind voll vom Frass der Hunde, und jeder von diesen
Altären ist ganz und gar voll“ zu gelangen. — Dagegen wäre
die Erklärung des Schob r, okcu sprachlich allerdings möglich. Nichtsdestoweniger
ist sie nicht wahrscheinlich, einmal schon wegen der
unstatthaften Hyperbel und zweitens, weil bei dieser Auffassung die
Verbindung navzslsig nl-hpstg widerwärtig wäre; denn da in diesem
Falle navrslsTg eng und innig mit rclr,psig Zusammenhängen würde,
so würde die Kakophonie in dem Gleichklang der Endungen recht
fühlbar werden; die Kakophonie wird dagegen sehr gemildert und
erträglich gemacht, wenn nxvzdXstg zum Subjecte gehört und mit
dem Prädicate nüpeig nichts unmittelbar zu schaffen hat.
Diesen Ansichten gegenüber stehen die folgenden, welche tlieils
die richtige Auffassung, tlieils wenigstens eine Annäherung an die
richtige Auffassung enthalten. Schob cci zä zslax rüv kpduv otyo-[xvvar
. . . ri oi’ cov Trebra zsluoüzof.. Triklinios: ?/ npög zö nav-4
) Mau dürfte sich nicht darauf berufen, dass die Bedeutungen „all“ und „ganz“ auch
in Trac, im lat. omnis neben einander Vorkommen, dass somit neben der nachweisbaren
Bedeutung „ganz“ bei 7ravTeX^? auch die Bedeutung „all“ angenommen
werden könne. Von der Bedeutung „all“ zu „ganz“ bildet ein leichter und nachweisbarer
Übergang Statt, nicht so umgekehrt!