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sie noch befloss. Wir müssen ja aber an unserer Stelle an eine andere
Zeit denken, nämlich an die, in welcher das Fett bereits herabgeflossen
war und nicht mehr herabfloss; dazu zwingt uns ££«csivto, während
es sonst etwa iyup.voOvTO heissen müsste. Und wer wollte nun behaupten,
dass dasjenige, wovon oder woran oder woraus etwas bereits
geflossen ist und wovon, woran, woraus es nicht mehr fliesst,
t'liessend genannt werden könnte? Dies ist in den antiken Sprachen
eben so unmöglich, wie in den neueren. l )
Es bietet sich nun aber eine andere Erklärung dar, gegen die
kein begründetes Bedenken erhoben werden kann. KarappvsTg ist
nicht activ, sondern passiv aufzufassen „Hüftbeine, von denen das
Fett herabgeflossen war und sie somit verlassen hatte“. Die passive
Construction p;pot y.azappsovrai kann eine doppelte Bedeutung haben,
entweder „die Hüftbeine werden beflossen“ (wie Plut. Galb. 27
\6'jyr,v ■/.azappso[j.svr l v oup.azi) oder „die Hüftbeine werden von der
herabfliessenden Flüssigkeit verlassen (=-pivjpwv xazappsl rt), die
Hüftbeine werden abgeflossen“ (wenn ich mir diesen nicht gebräuchlichen
Ausdruck zur Verdeutlichung erlauben darf). Dass trotz xazappeiv
zivog dennoch gesagt werden kann pwjpot xazappsovzai in dem
angegebenen Sinne, ist bekannt; vgl. ßaeäsvsoSca, äpysaSai,
emßovAsvsaScu. u. s. w. Mvjpoi xazappvslg nun sind — p-^poi v.azappvivzsg
= wv y.azsppvr, mp.sArj. Vgl. Ai. 907 'iyypg rcspinezig — syyog,
4> rcspininzuMsv Mag.
V. I960 ff.
TE. oposig [J.s zdxiwza did fpev&tv fpuacu.
KP. xivet, fxivov os jxr, 'ni -/Jpdsoiv liyuv.
TE. ourto yd.p Y>dv xai doxw zo oäv [J-ipog.
KP. dig p.ri ’/jmoXvjffcnv iaSi rr,v epw;v tppsva.
Kreon fordert im V. 1061 den Seher höhnisch auf, er möge nur
die angedrohten Enthüllungen machen, jedoch solle er nicht um
Gewinnes willen reden. Mit xivsi, worin eine verächtliche Zurückl)
Dasselbe scheint Wex (Sylloge) anzudeuten mit den Worten: „Saue quidem dicimus:
eulter manat cruore, at nemo dicet: culter non manat cruore.“