Beiträge zur Kritik und Erklärung des Sophokles.
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xsvSog vexutuv für einen mit nerpü)Srjg xartüpuf (774), Epp.a rupißoy_o)GTOv
(848), xarripeyris rv/xßog (885 f.), ^avovrwv xaratTxayai
(920), u. a. synonymen Ausdruck und verstehen darunter einen
Sriaavpog, welcher dem Labdakidengeschlechte als Begräbnissort
diente. Aber was soll das Pronomen röiJ’?Der Chor befindet sich
nicht in der Nähe der Gruft, so dass man nicht sagen kann, es werde
töS' von einer entsprechenden Handbewegung begleitet. Eben so
wenig geht in den Worten der Antigone (orp. a), auf die sich doch
die Äusserung des Chors als eine Modification bezieht, etwas voraus,
worauf durch röd' (in der Geltung, die gewöhnlich ovrog hat) zurückgewiesen
werden könnte. Eben so unerklärlich wäre z6§\ wenn
man unter xsuSog vexücuv den Hades (vgl. Eur. Hec. 1 vexp&v xeüS-[xüiva)
verstehen wollte. Tilgt man V. 818, so wird eine genaue
Entsprechung zwischen ovxovv—xazaßr<oEi. und 834—838 hergestellt.
Ich glaube nämlich, dass die von Hermann vorgenommene Reduction
dieser 5 Verse auf den Umfang von 4 Versen (ctAXd dsög toi xai
$Eoyevvrig- rjp.EXg Se ßporoi xai SvyzoyEvsXg. xaczot <p3ip.svci) zolg
iooSiotg syxlripa \ay_EXv pi-y’ äxoüoai) in hohem Grade unwahrscheinlich
ist und dass in V. 836—838 wohl eine bedeutende Entstellung
der Überlieferung (V. 836 ist etwas ausgefallen, V. 838 ist
sicher corrupt, V. 837 sehr verdächtig <), aber keine Interpolation,
die zu entfernen wäre, anzunehmen ist.
Tilgt man V. 818, so könnte man zu ooxoöv xleivii xai inaivov
Eyovv' aus den Worten der Antigone ä)X 'Ayjpovn. vupysötjtu das
entsprechende Prädikat ’A-/_epovzi wixtpsOiEtg ergänzen und nach
Ey_ouo’ somit das Fragezeichen setzen. Viel wahrscheinlicher aber ist
es ovxoOv—e^ovg’ mit xazaßr,aEi zu verbinden und das Fragezeichen
erst nach xazaßr,oei, nach Eyova' ein Komma zu setzen.
V. 842 f.
tu nohg, tu KolEutg
nol\)xrrjfj.ovEg ävopsg.
') Vgl. Nauek’s Bemerkung und das Scholion zu 838: ox/' 'Vöiv oxt
3 s o i c t ar, v p i \iyexe.