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K v i c a 1 a
das Relativpronomen nicht fehlte; denn hätte es gefehlt und hätte er
es seihst in der Periphrase hinzugefügt, so würde er eben auch nicht
oTzep angewendet haben und dazu nocli so constant, sondern 5. Auch
die Annahme, dass der Scholiast bei dem alten Erklärer o fand und
es selbst in oKEp verwandelte, ist unstatthaft, da man ebenfalls nicht
einsieht, was den Scholiasten dazu bewogen haben könnte. Der Umstand,
dass in dem Scholion auch iaydrvig vnkp pi^rig sich findet,
macht die Annahme, dass dem alten Erklärer onep vorlag, nicht unmöglich.
Es ist natürlich anzunehmen, dass der alte Erklärer iay_drag
p'Zag für sich als localen Genetiv (vgl. El. 900 iaydvng 7tvpdg)
nahm und die Präposition zur Erklärung hinzufügte. Auch ist es
möglich, dass dies vnip nicht in dem Commentar des alten Erklärers
stand, sondern vom Scholiasten herrührt. Die Corruptel vnep (aus
omp) rührt von jenen her, die ia-/drag (JZag nicht mit fdog verbanden
und dann aus den Worten keinen Sinn gewinnen zu können
glaubten. Oder es drang vnip auf folgende Weise in den Text:
Ein alter Erklärer fasste sa-ydzag .pit,a.g für sich als localen Genetiv
auf und fügte zur Erklärung an den Rand vnip hinzu, wodurch dann
später das echte onsp aus dem Texte verdrängt ward. War so das
Relativum durch unip verdrängt, so war es natürlich, dass man
darauf verfiel, im V. 601 xar’ in zaz' zu verändern, wie auch der
Scholiast bemerkt: iav cm'fcop.su zdz' «u viv, ovoiv ’ks'iTzei z&
’Eo-ydzxg pi'Qczg <pdog ist aber ein an und für sich sehr bezeichnender
und dem Context sehr entsprechender Ausdruck. Der Genetiv
kann entweder als Gen. des Ursprungs (Rettungslicht, das von der
letzten Wurzel ausgeht) oder nach Analogie von <jzs(pdvuip.a rcOpywv
(wobei <pdog und £.oydzr,'‘p'Za. identisch wäre, „die letzte Wurzel, die
zugleich Rettungslicht ist“ oder „das durch die letzte Wurzel gebildete
Rettungslicbt“) aufgefasst werden.