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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Beherrscher  Japans  in  dem  Sagenzeitalter.

53

Um  diese  Zeit  schöpfte  die  Dienerin»  Tojo-tama-fime  s  mit  einer
aus  einem  Edelsteine  verfertigten  Schale  das  Wasser  des  Brunnens.
Als  sie  auf  dem  Boden  des  Wassers  den  Schatten  eines  Menschen
erblickte,  sah  sie,  ohne  noch  geschöpft  zu  haben,  empor  und  erblickte
den  Sohn  der  Gottheit  des  Himmels.  Sie  ging  sofort  zurück  und
sprach  zu  ihrem  Gebieter:  Ich  hatte  immer  geglaubt,  dass  unser
Gebieter  ausnehmend  schön  von  Gestalt  ist.  Seit  ich  aber  gesehen,
dass  wir  einen  Gast  haben,  finde  ich,  dass  dieser  ihn  noch  bei  weitem
übertrifTt.

Wata-tsumi-no  kami  kore-wo  kiki-te:  kokoro-mimu-to,  i-i-te
mi-tsu-no  toko-wo  makete  ire-matsuri-hi.  Kolto-ni  ama-tsu  kamino
  mi-ko  fe-tsu  toko-ni-site-wa  mi-asi-wo  nogoi,  naka-tsu  tokoni-site-wa
  mi-te-wo  osi,  utsi-tsu  toko-ni  itari-te-wa  ma-toko-öfusuma-no
  uje-ni  ntsi-agumi-ni  i-tamai-ki.  Wata-tsumi-no  kami
kore-wo  mi-te  ko-wa  ama-tsu  kami-no  mi-ko-ni  masu-koto-ivo  sirite-zo
  masu-masu  ija-mai-matsuri-keru.
Als  der  Gott  des  Meeres  dies  hörte,  sprach  er:  Ich  werde  es
versuchen.  —  Er  iiess  drei  Betten  bereiten  und  hiess  den  Gast  sich
in  diese  begeben.  Der  Sohn  der  Gottheit  des  Himmels  wischte  an
dem  zur  Seite  befindlichen  Bette  seine  Füsse,  an  das  mittlere  Bett
stiess  er  mit  den  Händen.  Als  er  zu  dem  inneren  Bette  gelangte,
setzte  er  sich  gemächlich  über  die  verhüllende  Decke  des  wahren
            
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