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Dr. E. Robert R o es 1 er
^S, s, s zu einem s, und die von ■>, j, u o, JA o, z, z, ö zu
dem einen z. Der Romane vermischt nun auch noch s und z; z. B. in
zaraf für sarraf, zambile für sambile, zarzavat für sebzevat
u. s. w.
Eine Sprache, wie die romanische, welche mit den romanischen
Sprachen überhaupt die Abneigung gegen eh (h) theilt und dies nur
vorConsonanten noch erhalten hat, vorVocalen zu h ahschwächt, kann
natürlich mit den Hauchlauten des Türkischen (^., . 4) nicht gen. )u
verfahren. So wird yefif zu aff, j?-Io- Kagi zu agi, ,^«5-] alimaq
zu nkmak, X°9 a zu °!J L ’ a -
Der romänischcn Grammatik ist das Türkische so fern geblieben,
als das Griechische, nur in das Wörterbuch hat es seinen
Einzug gehalten. Romanische Bildungssylben treten darum zahlreich
an türkische Stämme, wie sie an griechische treten; aber die
romanische Sprache geht in der Derivationslehre in Aneignung des
Türkischen noch einen Schritt weiter als angesichts der griechischen
Sprache. Sie belässt nicht nur zahlreich türkische Ahleitungssylben
in türkischen Wörtern, sondern sie wendet solche auch auf Stämme
an, die sie in der türkischen Sprache nicht besitzen, ja sie adoptirt
dieselben sogar für Worte eigenen Besitzes, die durchaus nicht türkischer
Abkunft sind.
Die bequemen türkischen Suffixe ji (nomen nctoris, entsprechend
dem romänischcn or, oriüj J«, lik, liq (nomen
abstracti et actionis, entsprechend dem rumänischen -ire) und wiewohl
seltener Ji, ^ lu, li (nomen possessoris) sind es, die eine
ziemliche Verbreitung auf romänischem Sprachboden gewonnen haben.
Beispiele solcher romanischer Worte mit türkischen Suffixen
Huden sich:
n) mit j- ji:
biliardjiü, Billardspieler.
bragajiü, Hirsetrankbrauer, von brage, Hirsetrank.
zaverjiü, zavragiü, Empörer, sl. zavere, Aufstand.
kilipirjiü, der etwas um einen Spottpreis haben will.
krepaciü, sarcinator, krepa, pannus. Miklos. 27.
kirjiü, Käufer.
lampajiü, Lampenmacher, lampe, lat. gr. lampas, lap.-dg.
laptajiü, Milchverkäufer, lapte, Milch.