584
Dr. E. Robert Roesler
stihime, sponsio cum pignore, crlyr^.a.
stipse, alumen, au<p‘J, alb. stips.
stipsesJcu, delinquo, pecco?
stolide, ornamentum, arollm.
sturu, columna, azvlog.
sufrenciaoa, Augenbraue, (.ou^pojvw, runzeln, agr. avvo/ppbu), öypiig,
f., Augenbraue.
sunchusesku, turba, myyjj'Ctj). — myyvGig, conlusio.
tnrru, confidentia, Säpfiog.
taxide, expeditio bellica, navigatio, ra^ioi.
legisesku, cibo, zay'üIto, rat£w.
teksesku, promitto, räa-crco.
ticke, fortuna, rOyri.
tigdne, sartago, rvj'yavt.
tinnie, bonor, Ttprj.
tora, nunc, rwpa.
tuliputa, etwas, Habe, aus rd r'nxon, wie Kopitarwill. Wiener
Jahrbücher d. Lit. 1829, Bd. 46.
tuvle, later coctilis, roüßlav.
zige, iugum, Cuyi, Cvyäv.
zillia, inyidia, Crdog.
zizane, Zwist, ^c^dviov. Boj.
zun/, fatuu.s, öjpiog.
0. Die türkischen Bestandtheilc.
Eine zum Theile jüngere Beimischung als die griechische
gab dem Romänischen das Türkische. Die politische Abhängigkeit
der romänischen Donauländer von der hoben Pforte bereitete
ihm den Eingang in dieselben. Ihr Beginn fällt in das Ende des
15. Jahrhunderts. Da aber niemals türkische Colonien in den Donaufürstenthiimern
errichtet wurden, und diese eine grosse Selbstständigkeit
in allen inneren Angelegenheiten bewahren durften, so
beschränkte sich der Einfluss der türkischen Sprache auf den Hof
der Fürsten, und den Handelsverkehr in den grösseren Orten,
namentlich den regen Austausch in den bulgarischen Donaustädten.
Darum wurde das neue Element niemals so mächtig, dass es in der
Physiognomie der romänischen Sprache bedeutend hervortreten
konnte. Die romanische Sprache bat — und dies entspricht völlig