Die griechischen und türkischen Bestandtheile im Romanischen. 56!)
a<i>jia, afla, finden, rsetorom. affiar id.; nicht vom gr. dltpin, äl<pahu),
ähpadiu, wie Schüller meint, sondern vom lat. afflare, anwehen.
Die Vermittelung der beiden Bedeutungen sehe man hei
Diez, WB. II, 81.
atvpici, afurisi, verfluchen, excommuniciren, afurisanie, afurisire,
Verfluchung, Excommunication, äipopifa, vb. id., äipopiGpog,
äfdpinp.cx. subst. excommunicatio. Eben so daraus t. 1 nf'oros.
EajiTt f., See, Teich, mgr. ßalry f., ngr. ßdlrog m. Sumpf, ßalrwd-/7e,
sumpfig. Mild. p. 15 stellt es zu slav. bläto, Koth. Vielleicht
findet nur zufällige Berührung statt.
na.iävp, balaur, Drache. Schüller leitet es vom agr. nslibpiov,
her (?), Lex. Bud. vom lat. bellua. Das Wort ist dunkel.
nincT, vinet vinet, blau, grau; abgel. vineceale, Bläue, vinecel, bläulich;
ßsviToc, venetus color, caeruleus.
nicepini., biserike, Kirche, aus dem spätlat. basilica, vom griecli.
ßa.ailm, rätorom. baselgia, baseilgia. Wie die anlautende
Labialmedia zeigt, ist das Wort unmittelbar aus dem Latein
aufgenommen worden, während dem Griechischen selbst seine
jüngere Bedeutung fremd blieb. Basilica in der Bedeutung-Kirche
finden wir schon bei Isidorus II., 1. 15, c. 4, sect. 11:
Basilicae prius vocabantur Regum liabitacula, unda et nornen
liabent . . . Nunc autern ideo divina templa Basilicae nominatur,
quia ibi Regi omnium Deo cultus et sacrificia offeruntur
Dagegen ist der Taufname Wasilie (Basilius) aus dem Griechischen
entlehnt worden.
BJiecTeM, biestern, Fluch, Verwünschung, blestemare id.; biesternd,
vb. fluchen, blestemecie, Nichtswürdigkeit, v. ß'/,äopr,ij.ov, adj.,
ßlcLGipYipslv vb., verleumden, schmähen, ßlaoY r t\üa., sbst. Vgl.
über dieses in den romanischen Sprachen reich vertretene Wort
Diez WB. I, 65.
nocKOHi, bosttoni, zaubern, Lex. Bud., ßaGxaivo) id., ßtxoxuvia, fascinatio.
Baim,, vame, Mauth, vemui, Zoll erheben, vemuiale, vemuire, Zolleinhebung;
ßdp.pia, Zoll, mag. vdm id.
BaTpu,, vatre, Herd, nicht von ßäSpov, Basis (Diez WB. 746) oder
atrium(Stier A. M. Comminiatis); es ist alb. ßdrps von gl. Bed.
BecTiapiy. vestiariu, Finanzminister (alt). Kog. 228; entnommen aus
der byzantinischen Ämterhierarchie; vgl. Du C■ 1,193 :B&onäpiog.