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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 50. Band, (Jahrgang 1865)

nie  griechischen  und  türkischen  Bestmidtheile  iin  Romanischen.

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ausgeschlossen  worden,  da  sie  sowohl  jüngeren  Datums  sind,  als
auch  die  walachische  Sprache  eben  so  wenig  charakterisiren,  als
eine  andere  der  europäischen  Sprachen.  Die  Unterscheidung  war
selten  schwierig,  weil  die  griechischen  Culturworte  Europa’s  sämmtlicli
  der  lateinischen  Aussprache  folgen,  während  hei  den  älteren,  alteinheimischen, ­
  wie  schon  erwähnt,  der  Itacismus  massgebend  auftritt.
Griechische  Suffixe  haben  im  Romanischen  nur  sehr  geringen
Boden  gewonnen,  die  lateinischen  und  slavischen  überwuchern  alles.
Das  griechische-t^co  erscheint  als  si,  -isi  in:  afurisi,  dtpopitlw;  lagarisi,
  Aayapt^oj;  periorisi,  TTsptopt^co;  sfeterisi,  ofszspUlo)  u.  s.  w.
Es  findet  das  Suffix  isi  auch  Verwendung,  wo  griechisch  nicht
auftritt  und  verbindet  sich  auch  wohl  mit  dem  Stamme  eines  abgeleiteten ­
  nomen  verbale,  z.  B.  gongisi  von  yoyyvaig,  inf.  7077y£w;
litrosi  von  Aürpoxj!?,  inf.  Xurptovw;  lipsi  von  Asi'jng,  inf.  Aeinreo;
katafronisi,  xaraypovw;  katatreclisi,  ■/.ara.rpiyta;  katigorisi,  zscnj-7opw;
  merturisi,  ptapTuptö;  prokopsi,  npQMnrw  u.  s.  w.
Bei  dem  Umstande,  als  die  Trauscription  des  Romänischen  bei
den  Walachen  selbst  sehr  im  Argen  liegt  und  durch  die  willkürliche
Mischung  phonetischer  und  etymologischer  Principien  eine  unabsehliehe
  Verwirrung  herrscht,  ist  es  mir  ungemein  angenehm,  von  anderer
Seite  her  wissenschaftliche  Grundlinien  der  Umschreibung  benützen
zu  können.  Das  Transcriptionssystem  in  L  e  p  s  i  u  s’  ausgezeichnetem
Standard-Alphabet  entspricht  auch  für  das  Romänische  allen  Ansprüchen, ­
  und  wir  haben  uns  hier  wie  im  Türkischen  demselben
bereitwillig  angescblossen  Doch  wird  man  die  originalen  Lettern
in  der  jüngeren  Form  dabei  nicht  vermissen.
A.  Die  griechischen  Elemente  im  Dacoromiinischcn.
Anic,  abis,  Abgrund,  aßuaffo?,  lat.  abyssus,  it.  abisso,  sp.  abismo,
fr.  abime  id.;  vgl.  Diez  WB.  I,  3.
araiwie,  agamie,  Geschlechtlosigkeit,  äyapda,  Cälibat.
ariacMi,,  agiasme,  aiasme,  Weihwasser,  dyixaga  id.
aronT,,  agone,  Angst,  Noth,  Kampf,  dywv,  dycbi/iapa  id.,  agonisi,
erwerben,  dyuvi£op.cu,  kämpfen,  sich  anstrengen.

0  Standard  Alphabet  für  reducing  unwritten  languages  and  foreign  graphic  Systems  t  o
a  uniform  ortograpliy  in  European  letters  by  C.  B.  Lepsius.  Second  Edition,
            
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