Zu Pleier’s Garei.
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ISO nv wart der gvten chvnegin
Gesagt disiv maer, d. chom waer
Olivier, der grave, an der stvnt,
vnt mit im manich ritter wnt.
Do erschrach div minnechlich. ^
1S5 div ehvnegifie reiche
(Hie)z balde nach im springen
vnt in ze hove bringen,
Daz er in sagte maer,
wie ez ergangen waer,
160 Wan si in grozen sorge' was.
ouf der chvnegin palas
chom Olivier gegange'.
der wart wol empfangen
Von der gvten chvnegin
16S vnt von dem chvnege Albewi', —
Den vant er bei d. frowe~ chlar, —
vn onch von ander frowe~ schar,
Vnt d~ fürst Imilot.
swaz Garei her enbot,
170 Daz seit er zvhtichlich
der chvnegine riche.
Er sprach: „vil liebiv frowe min,
ir svlt des gar an angest sin,
Min herre ist fraeuden reich,
17S daz wizet sicherliche.
Frowe, ditz vingerlin
sol ein gezivch der warheit sin,
Daz ir geloubet dester baz,
daz ich iv sag, vnt wizet daz,
180 Daz ich iv die werheit (e)
sage, div chvnegin gemeit
Daz vingerlin erchande wol.
ir hertze, daz wart fraeude vol,
Do ir roter mvnt gelas,
18S daz an de~ prief geschriben was,
Den ir der chvnich het gesant.
si enpfie in ir weizziv hant
Silzb. der phil.-hist. CI. L. Bd. IV. Hft.
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